Nationalrat – Keck/Schopf: Einsatz von Quecksilber weltweit soll ein Riegel vorgeschoben werden

Österreich als Vorreiterstaat im Bereich der Quecksilbervermeidung

Wien (OTS/SK) - „Dem weltweiten Einsatz von Quecksilber muss ein Riegel vorgeschoben werden“, so SPÖ-Abgeordneter Walter Schopf heute, Mittwoch, im Nationalrat. Österreich ist in diesem Bereich jetzt schon ein Vorreiterstaat und hat als einer der ersten Staaten bereits 2013 das sogenannte Minamata-Abkommen unterzeichnet. Dieses Abkommen wurde bereits von 43 Ländern ratifiziert, für das Inkrafttreten sind 50 Länder notwendig. ****

Konkret geht es bei diesem Abkommen darum, dass sich die Staaten dazu verpflichten, die Verwendung von Quecksilber in der industriellen Produktion deutlich zu reduzieren. „Ab 2020 ist es zu diesem Zweck verboten, quecksilberhaltige Produkte wie bestimmte Leuchtmittel und Thermometer zu produzieren oder zu verkaufen“, so Schopf. „Es ist essenziell, dass wir auch in der Industrie sorgsam mit unserer Umwelt umgehen“, stimmte auch SPÖ-Abgeordneter Dietmar Keck zu.

„Quecksilber ist ein äußerst toxisches Schwermetall, das sich in Menschen, Tieren und der Umwelt massiv anreichert und auf das zentrale Nervensystem wirkt“, erklärte Keck. Die Minamata-Konvention ist daher zu unterstützen. „Durch diese Initiative sorgen wir für die internationale Verbreitung hoher Standards“, so Keck. „Würden die Standards der voestalpine international gelten, bräuchten wir ein derartiges Abkommen nicht einmal“, lobte Keck zudem Unternehmen wie die voestalpine als internationale Vorzeigebeispiele. (Schluss) up/pm

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