Schnabl/Androsch: Integrationsjahr stellt Integration von Anfang an sicher

Neues Gesetz läutet Paradigmenwechsel in der Integrationspolitik ein

St. Pölten (OTS) - Mit dem gestern im Hohen Haus in Wien beschlossenen und von der SPÖ initiierten Integrationsjahr beginnt in der Integrationspolitik eine neue Ära. Zum ersten Mal wird ein flächendeckendes, durchgängiges und strukturiertes Integrationsprogramm angeboten, das näher an den Arbeitsmarkt heranführen wird. „Das Ziel des neuen Weges ist die rasche Selbsterhaltung der Asylberechtigten, subsidiär Schutzberechtigten und AsylwerberInnen mit hoher Bleibewahrscheinlichkeit“, erklärt der designierte Vorsitzende und Spitzenkandidat der SPÖ NÖ, Franz Schnabl.

Für SP-Landesrat Ing. Maurice Androsch, zuständig in der NÖ Landesregierung für das Asylwesen, eröffne das neue Gesetz erstmals den Flüchtlingen echte Chancen, statt jahrelang zum Nichtstun und zur Untätigkeit gezwungen zu werden. Gemäß Integrationsjahrgesetz müssen künftig anerkannte Flüchtlinge, die arbeitsfähig sind und nicht auf einen Arbeitsplatz vermittelt werden können, ab September ein standardisiertes Integrationsprogramm absolvieren. Die Gesamtdauer beträgt mindestens 12 Monate und kann nur bei erfolgreichem Erhalt eines regulären Arbeitsplatzes abgebrochen werden. Die Bandbreite des Angebots reicht von Deutschkursen, Werte- und Orientierungskursen, Bewerbungstraining bis hin zu Arbeitsvorbereitungsmaßnahmen und Arbeitstraining.

„Das ‚verpflichtende‘ Integrationsjahr schlägt einen völlig neuen Weg in der Integrationspolitik ein. Nach dem Motto ‚Integration von Anfang an‘ sollen Menschen so rasch als möglich die Sprache erlernen und sich qualifizieren können. Es zeigt aber auch, wie wesentlich es ist, dass nach dem Ende der Koalition im Bund wichtige Projekte weiter umgesetzt werden und, so wie es Bundeskanzler Kern formulierte, die Arbeit für Österreich konsequent fortgesetzt wird“, so Schnabl und Androsch unisono.

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