Blecha: Hohe Inflation muss bei Pensionsanpassung Berücksichtigung finden

Realeinkommensverlust der Pensionisten inakzeptabel – Pensionistenverband arbeitet Anpassungsmodelle aus

Wien (OTS) - „Mit der heute veröffentlichten April-Inflationsrate in Höhe von 2,1 Prozent wird bereits erkennbar, dass die Pensionsanpassung für das kommende Jahr aufgrund der gesetzlich fixierten Berechnungsmethode zu einem Realeinkommensverlust führen wird. Das ist inakzeptabel!“, erklärte Pensionistenverbands-Präsident Karl Blecha. Blecha kündigte „eine Initiative“ an, um den Pensionisten die Teuerung voll abzugelten.

„Die Pensionisten sind von der Teuerung besonders stark betroffen, die gestiegenen Preise beim täglichen Einkauf und die Kostensteigerungen fürs Wohnen schlagen voll durch. Pensionisten haben nichts davon, dass Unterhaltungselektronik billiger wird“, so Blecha.

Blecha gab bekannt, dass im Pensionistenverband eine Arbeitsgruppe eingesetzt wurde, „die nun verschiedene Modelle für eine gerechte kommende Pensionsanpassung ausarbeitet und berechnet.“

Der Pensionistenverbands-Präsident: „Man wird sehen, welche Partei dafür ist, den Pensionisten die Teuerung abzugelten. Das wird die Nationalratswahl am 15. Oktober mitentscheiden!“

Blecha erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass ÖVP-Obmann Kurz die Anpassung der Pensionen „Ausbeutung“ nannte. Blecha: „Die Pensionisten sollen nicht zu kurz kommen!“
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