FPÖ-Darmann zu Geschäftsführerbestellung bei Kärnten Werbung: Verfahren war reine Show von Schaunig und Benger!

SPÖ und ÖVP raus aus der Kärnten Werbung - Kärntner Tourismusregionen endlich Mitspracherecht einräumen

Klagenfurt (OTS) - Die heutigen Zeitungsberichte bestätigen die schlimmen Befürchtungen der FPÖ im Zusammenhang mit dem Postenschacher bei der Kärnten Werbung, erklärt der Kärntner FPÖ-Obmann Landesrat Mag. Gernot Darmann. „Obwohl die dafür zuständigen Gremien noch gar nicht getagt haben, geben die Eigentümer bereits öffentlich die Wiederbestellung des bisherigen Geschäftsführers Kresse für weitere fünf Jahre bekannt. Die von der FPÖ im Februar aufgedeckte Geheimausschreibung und das gesamte Verfahren waren von Anfang an eine Show und darauf ausgelegt, den Wunschkandidaten von Schaunig, Benger und der Wirtschaftskammer durchzudrücken. Dabei wäre der/die Beste für den Kärntner Tourismus gerade gut genug, die Ausschreibung mittels Zweizeiler war definitiv nicht adäquat für diese wichtige Position“, so Darmann

Trotz der versuchten Geheimhaltung der auf Kresse zugeschnittenen Ausschreibung hätten sich neun qualifizierte Tourismusexperten aus ganz Österreich beworben. „Auf Grund von politischem Druck und öffentlicher Aussagen insbesondere der Wirtschaftskammer, die schon vorab ganz klar die Wiederbestellung Kresses forciert hat, haben gute und qualifizierte Tourismusexperten ihre Bewerbung zurückgezogen, sodass am Ende nur noch Kresse übrig geblieben ist“, erklärt der FPÖ-Chef. Trotzdem habe man ein teures Showhearing veranstaltet und damit ganz Kärnten für blöd verkauft.

Darmann erneuert seine Forderung nach Übertragung der Anteile der Kärnten Werbung an die Tourismusregionen, welche ja seit 2014 von Benger angekündigt, aber immer wieder aufgeschoben wird. „Wir müssen endlich Nägel mit Köpfen machen und die Strukturreform der Kärnten Werbung umsetzen. SPÖ und ÖVP müssen raus aus der Kärnten Werbung“, betont Darmann.

Die Kärntner Tourismusregionen müssten endlich Mitsprache erhalten, denn die Kärnten Werbung hat primär als Dienstleister für die Regionen und Betriebe im Sinne einer Dachmarkenstrategie zu fungieren, so Darmann, der auch Landeshauptmann Peter Kaiser in die Pflicht nimmt: "Herr Landeshauptmann, arbeiten Sie endlich sinnvoll für Kärnten und treiben sie ihre Kollegen Schaunig und Benger an, um endlich bei der Kärnten Werbung eine erfolgreiche Erneuerung im Sinne des Kärntner Tourismus umzusetzen.“

Vor diesem Hintergrund schlägt Darmann vor, den Geschäftsführer der Kärnten Werbung jetzt nur für ein Jahr zu bestellen. In dieser Zeit sei es möglich, die Entpolitisierung der Kärnten Werbung (Übertragung von Anteilen an die Kärntner Tourismusregionen) vorzunehmen. Die Kärntner Tourismusregionen sollten dann ihren Geschäftsführer in Form einer „echten“ Ausschreibung in Fachmedien im gesamten deutschsprachigen Raum selbst auswählen können, so der FPÖ-Obmann.

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