NEOS: Studienplatzfinanzierung muss rasch kommen

Claudia Gamon: „Die Hochschulen dürfen nicht dem politischen Chaos zum Opfer fallen.“

Wien (OTS) - Die noch unter Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner angestoßene Umsetzung der lange geforderten Studienplatzfinanzierung und der Erhöhung der Studienbeihilfe droht offensichtlich das Aus aufgrund der koalitionären Auflösungserscheinungen. NEOS fordern, den begonnenen Weg weiterzugehen, um die Zukunft des österreichischen Hochschulstandorts abzusichern. „Die Studienplatzfinanzierung nun auf Eis zu legen und der nächsten gewählten Bundesregierung erneut umzuhängen, wäre vollkommen verantwortungslos. Die Hochschulen können sich diese grundlosen Verzögerungen schlicht nicht mehr leisten“, zeigt sich NEOS-Wissenschaftssprecherin Claudia Gamon verärgert. „Die Bilanz der abtretenden Bundesregierung ist ja alles andere als berauschend. Umso unverständlicher ist es, die wenigen guten, fast ausverhandelten Projekte noch billigem politischen Kalkül zu opfern. Das wird niemand verstehen!“

Neben der Studienplatzfinanzierung steht auch noch eine Einigung zur Erhöhung der Mittel für die Studienbeihilfe aus. NEOS fordern hier eine deutlich höhere Dotierung als von der Regierung angedacht. Beide Themen sind essentiell um den österreichischen Hochschulraum zu stärken. Die Studienplatzfinanzierung ermöglicht den Hochschulen Planungssicherheit und eine Verbesserung der Betreuungsverhältnisse, die längst überfällige Ausweitung der Studienbeihilfe und ein Mehr an Leistungsstipendien stellen ein wichtiges Angebot an junge Menschen dar, sich herkunftsunabhängig für ein Hochschulstudium zu entscheiden. „Auch eine gescheiterte Koalitionen trägt bis zum Wahltermin die Verantwortung, die Zukunft der Studierenden und Hochschulen nicht aufs Spiel zu setzen. NEOS werden daher in den nächsten Monaten für eine Umsetzung der Projekte kämpfen“, schließt Gamon.

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