Bezirksblätter-Verkehrsserie: Jeder fünfte Autofahrer Niederösterreichs blinkt beim Verlassen des Kreisverkehrs nicht

Eine Studie der Bezirksblätter zum Thema Verkehrssicherheit ergab, dass knapp 20 Prozent der niederösterreichischen Autofahrer beim Verlassen eines Kreisverkehrs nicht blinken.

St. Pölten (OTS) - Im Rahmen eines achtwöchigen Schwerpunktes zum Thema Verkehrssicherheit haben die Bezirksblätter Niederösterreich das Verhalten der Autofahrer beim Verlassen von Kreisverkehren beobachtet. Während sich in einer dazugehörigen Umfrage knapp 90 Prozent der Niederösterreicher als Anhänger des runden Verkehrsreglers bezeichnen, vergessen rund 20 Prozent der Autofahrer, das Verlassen des Kreisverkehrs mit dem Blinker zu signalisieren.

Brave Blinker in der Landeshauptstadt

In der Region rund um die niederösterreichische Landeshauptstadt St. Pölten präsentierten sich die motorisierten Verkehrsteilnehmer besonders vorbildlich: Nur vier Prozent der Autofahrer vergaßen während der Bezirksblätter-Beobachtung, beim Verlassen des großen Kreisverkehrs am Europaplatz in St. Pölten, ihren Blinker anzuwerfen.

Im nahegelegenen Neulengbach verhielt es sich mit nur 4,32 Prozent „Blink-Sündern“ ähnlich, auch das angrenzende Pielachtal reiht sich mit über 92 Prozent korrekter Verkehrsteilnehmer unter den vorbildlichen Regionen ein.

Besser als St. Pölten schnitt im Bezirksblätter-Test nur die Region Steinfeld ab. Innerhalb einer Stunde wurde 246 Teilnehmern „auf die Finger geschaut“ und 100 Prozent der Autofahrer blinkten beim Verlassen des Kreisverkehrs.

Schlusslicht Wiener Neustadt, dicht gefolgt von Waidhofen an der Thaya
Das negative Aushängeschild der Bezirksblätter-Studie ist der Bezirk Wiener Neustadt: Mit 37,46 Prozent Nicht-Blinkern haben mehr als ein Drittel der beobachteten Verkehrsteilnehmer darauf vergessen, das Verlassen des Kreisverkehrs durch ein Blinksignal erkenntlich zu machen.

Etwas besser, aber ebenso besorgniserregend, verhält es sich in Waidhofen an der Thaya (34,47 Prozent Nicht-Blinker). Auch das Mostviertel hat mit Scheibbs ein schwarzes Schaf. Nur 66,51 Prozent bestanden den Bezirksblätter-Test und verhielten sich beim Verlassen des Kreisverkehrs korrekt.

Mehr als 30.000 Autofahrern auf die Blinker geschaut

In allen Bezirken Niederösterreichs wurden zur jeweiligen morgendlichen Rush-Hour stark frequentierte Kreisverkehre unter die Lupe genommen. Von den insgesamt 30.441 beobachteten Autofahrern verhielten sich 80,31 Prozent (24.447 Autofahrer) korrekt, 19,69 Prozent, oder 5994 motorisierte Verkehrsteilnehmer, ließen ihren Blinker beim Verlassen des Kreisverkehrs unangetastet.

In einer parallel zur Studie durchgeführten Umfrage wollten die Bezirksblätter wissen, was Niederösterreichs Verkehrsteilnehmer im Allgemeinen zu Kreisverkehren sagen. Während sich ein Großteil (89,74 Prozent) der 156 Befragten aus allen Bezirken des Landes als „Fan“ bzw. Freund von Kreisverkehren bezeichnet, gibt es mitunter Kritik an einem „Überschuss“ an Kreisverkehren (Tulln) bzw. Ablehnung ebendieser, da etwa landwirtschaftliche Maschinen oder falsches Verhalten der Autofahrer zu Verkehrsverzögerungen führen.

Studie und Umfrage sind Teil eines achtwöchigen Schwerpunkts der Bezirksblätter zum Thema Verkehrssicherheit. Bis Ende Juni werden sich die 29 regionalen Niederösterreich-Ausgaben allen Aspekten der Thematik auf lokaler Ebene widmen.

Führerscheintest: Mitmachen und Fiat 500X gewinnen

Zusätzlich zum Themenschwerpunkt haben die Bezirksblätter den größten Führerscheintest des Landes ins Netz gestellt: Unter meinbezirk.at/meinauto können alle Verkehrsteilnehmer ihr theoretisches Wissen testen.

Das Gute am Bezirksblätter-Test: Man kann dabei seinen Schein nicht verlieren, sondern nur gewinnen. Denn beim größten Führerscheintest des Landes erfährt man nicht nur, wie sehr das Wissen um die Verkehrsregeln bereits eingerostet ist. Unter allen Teilnehmern wird auch ein Fiat 500X verlost.

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