Stronach/Hagen: Wer Integration will, passt sich unseren Regeln an!

Wenn wir Parallelgesellschaften akzeptieren, dürfen wir uns nicht wundern – man braucht nicht nur Gesetze, sondern auch den Willen zur Integration

Wien (OTS) - „Fehler bei der Integration wurden schon vor Jahrzehnten gemacht. Wer sich integrieren will, der passt sich unseren Regeln an“, stellte Team Stronach Sprecher für Äußeres und Generalsekretär Christoph Hagen an den Anfang seines Debattenbeitrags zum Integrationsjahrgesetz. Zur Grünabgeordneten Korun meinte er: „Integration ist gut, aber man braucht nicht nur das Gesetz, sondern auch den Willen zur Integration.“ Sehr schön könne man das in Vorarlberg sehen, wo die in den 1970er-Jahren zugewanderten „Boat-People“ voll integriert leben. „Die haben alle gut Fuß gefasst im ländlichen Raum, weil sie geschaut haben: Was tun die Nachbarn, wir tun das auch“, so Hagen. Das sei Integrationswille.

Er selbst habe als Kind in den 70er-Jahren keine verschleierten Mitschüler gesehen, anders als heute, „wo man schon im Kindergarten verschleierte Kinder findet“, kritisierte Hagen. „Da muss die Politik reagieren. Wenn wir Parallelgesellschaften akzeptieren, dann dürfen wir uns nicht wundern“, mahnte der Team Stronach Generalsekretär und weiter: „Denn wenn wir uns von außen reinregieren lassen, werden wir auf der Strecke bleiben“. Schließlich müsse das Österreichische Parlament die Gesetze vorgeben, wie sich die Zuwanderer zu benehmen haben, so Hagen. 

Rückfragen & Kontakt:

Team Stronach Parlamentsklub
++43 1 401 10/8080
parlamentsklub@teamstronach.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | TSK0007