Zoller-Frischauf: „Zentrale Infrastrukturprojekte nicht durch überzogenen Naturschutz verhindern“

Wettbewerbsfähigkeit, Beschäftigung und Infrastruktur müssen Vorrang haben

Innsbruck (OTS) - Die Forderung der Landeshauptleute nach Verankerung der Entwicklung der Infrastruktur, Förderung von Innovation und Forschung, Wirtschaftswachstum und Beschäftigung in der Verfassung, wurde im Rahmen der Konferenz der WirtschaftsreferentInnen bekräftigt. „Damit können standortpolitische Entscheidungen vor den Naturschutz gestellt und Verfahrensausgänge wie bei der dritten Piste für den Flughafen Wien verhindert werden“, erklärt Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf.

Naturschutz und Wirtschaft in Einklang zu bringen, wird auch in Zukunft eine herausfordernde Aufgabe. „Wir dürfen die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen und des Standortes insgesamt nicht durch überzogenen Naturschutz gefährden, sonst gewinnen andere Regionen – und zwar jene mit weniger Auflagen und Rücksicht auf die Umwelt“, so Zoller-Frischauf. Die Dringlichkeit dieser Forderung ist schon allein deshalb gegeben, weil sich EU-Umweltkommissar Karmenu Vella noch vor dem Sommer mit den Naturschutzreferenten der Bundesländer treffen will, um weitere Nominierungen von Natura 2000-Gebieten zu erreichen. LRin Zoller-Frischauf: „Wir müssen weiterhin die Entscheidungen im Land treffen können, damit Unternehmen wachsen und Arbeitsplätze schaffen können. Es wäre fatal, das Land unter die Glaskuppel des Naturschutzes zu stellen, denn damit gehen sämtliche Entwicklungsschancen und die Perspektiven auf Wachstum nachhaltig verloren. Darin bin ich mit dem neuen Wirtschaftsminister Harald Mahrer einer Meinung, dem ich zur Übernahme der neuen Verantwortung gratuliere.“

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