Landesjägermeister Josef Pröll kritisiert „einseitige und emotionale Debatte zur Jagd“

Landesjagdverband fordert Gesamtpaket und Einbindung der Jägerschaft in weitere Diskussion

Wien (OTS) - Niederösterreichs Landesrat Stephan Pernkopf hat im Zuge seines heutigen Pressegesprächs angekündigt, noch im Sommer 2017 einen Antrag zu einer Novelle des niederösterreichischen Landesjagdgesetzes einzubringen. Medienberichten zufolge sei insbesondere geplant, Jagdgatter in Niederösterreich bis 2029 und somit zum Ende der nächsten Jagdperiode aufzulösen. „Wir werden uns intensiv in die von Landesrat Stephan Pernkopf angekündigte Diskussion um Änderungen im niederösterreichischen Landesjagdgesetz einbringen, damit die bisher einseitig und durch radikale Tierrechtler emotional getriebene Debatte auf eine sachliche Grundlage gestellt werden kann“, so Pröll.

Offensichtlich habe die überstürzte und kaum durchdachte Jagdgesetz-Novelle im Burgenland zu einem Domino-Effekt in andere Bundesländer hinein geführt. Für den Landesjagdverband Niederösterreich sei jedenfalls klar, dass das Ergebnis der kommenden Diskussion ein Gesamtpaket zur Absicherung der nachhaltigen und waidgerechten Jagd in Niederösterreich sein müsse. Hierbei ginge es sowohl um eigentumsrechtliche, als auch um jagdethische bzw. jagdpolitische Fragen, zumal, so Pröll, zumal „sichergestellt werden muss, dass in Niederösterreich auch in Zukunft flächendeckend und traditionell gejagt werden kann.“

Rückfragen & Kontakt:

Niederösterreichischer Landesjagdverband
Dr. Peter Lebersorger
Telefon: +43 (0) 1 / 405 16 36 - 0

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DKA0002