NEOS Wien/Innere Stadt: Oberflächengestaltung bei Parkgarage am Neuen Markt – Chance für ein neues Kunstviertel

Wien (OTS) - Seit vielen Jahren gibt es im ersten Bezirk Planungsarbeiten für eine Garage am Neuen Markt. Der Architekturwettbewerb zur Oberflächengestaltung geht sogar auf das Jahr 2003 zurück, 2015 wurde ein Baurechts- und Dienstbarkeitsvertrag mit der Garagenerrichtungs-gesellschaft zugestimmt. Bis zum heutigen Tag wurde die Öffentlichkeit nicht mehr über den weiteren Stand des Projektes informiert. „Bei einer Bauzeit von mehreren Jahren wird dies einen massiven Einfluss auf die Bewohner_innen und die zahlreichen Geschäftstreibenden in der Umgebung bedeuten. Gleichzeitig bringt das Projekt aber eine große Chance mit sich: eine durchdachte Oberflächengestaltung unter Einbezug der Bezirksbevölkerung sowie die Aufwertung des Viertels rund um den Neuen Markt, Lobkowitzplatz und Albertinaplatz“, so Gregor Raidl, Bezirksklubobmann von NEOS in der Inneren Stadt.

Wie der Zeitraum der Bauarbeiten sowohl für die Anrainer_innen als auch für die vielen Geschäftstreibenden konkret ausgestaltet werden soll, dazu gab es bis dato weder von Seiten des Bezirks, noch von der Stadt Wien ausreichend Information. „Wir verlangen hier mehr Transparenz. Es kann nicht sein, dass hier die Betroffenen so lange einfach im Dunkeln gelassen werden und die Stadtregierung erst aus taktischen Gründen mit Infos herausrückt, sobald die Opposition ein Thema aufgreift. Gerade für die Unternehmerinnen und Unternehmer bringt eine länger dauernde Bauphase ein großes Risiko mit sich. Die Größe der Baustelle bzw. des Baustellenareals ist nach wie vor unklar. Das verursacht bei den Betroffenen nicht nur große Unsicherheit, sondern sie können sich mit ihren Betrieben auch nicht langfristig auf die Umbauphase einstellen“, stellt NEOS Wien Wirtschaftssprecher Markus Ornig fest.

„Alle vom Bauprojekt mittelbar und unmittelbar Betroffenen sollen aber nicht nur umfassend informiert, sondern auch miteinbezogen werden. Das Viertel rund um den Neuen Markt, Lobkowitzplatz und den Albertinaplatz braucht frische Ideen, damit es nicht zum verwaisten Opfer einer jahrelangen Baustelle wird. Dieses Umbauprojekt bietet die große Chance, hier im ersten Bezirk ein kulturelles Viertel aufzuwerten und neu zu beleben. Dieses Potenzial darf in der Diskussion rund um die Parkgarage nicht übersehen werden“, fordert Gregor Raidl.

Das Viertel ist gekennzeichnet von zahlreichen kunst- und kulturaffinen Institutionen wie Galerien, Kunst- und Antiquitätenhandlungen, Museen, dem Dorotheum, etc. Bislang lediglich als Altstadt bezeichnet, soll es eine schon lange verdiente Aufwertung als „Kunstviertel“ bekommen. Die Infrastruktur hierfür ist zum großen Teil bereits vorhanden. Allerdings müsste die Kommunikation insbesondere auch bei Wien Tourismus angepasst werden. Ein entsprechender Antrag im Wiener Gemeinderat wird im Juni von NEOS Wien eingebracht. Das Potenzial für ein neues etabliertes Kunstviertel ist da, es muss nur entsprechend ausgeschöpft werden. Dafür setzen sich auch engagierte Geschäftstreibende wie der Kunsthändler Patrick Kovacs ein, der die Idee zu einem etablierten Kunstviertel bereits vor Jahren geboren hat. „Der Begriff Altstadt ist eindeutig überholt – hier rund um den Lobkowitzplatz handelt es sich vielmehr um ein Kunstviertel. Als solches soll es auch endlich wahrgenommen werden. Die Stadt Wien muss sorgsam mit diesem Viertel umgehen. Ich freue mich, dass nun eine politische Kraft dieses Potenzial des Kunstviertels erkannt hat und hier eine Veränderung anstrebt“, so Patrick Kovacs.

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