Wagramer Straße: Neue Volksschule und Wohnheim in einem Haus

Wien (OTS) - In der Wagramer Straße 224 in Wien-Donaustadt wird bis Herbst 2018 eine neue Volksschule entstehen. In dem multifunktionalen Gebäude wird zudem auch ein Wohnheim errichtet. Gestern Nachmittag wurde für das innovative Schul- und geförderte Wohnbauprojekt offiziell der Spatenstich vorgenommen. Die Schule wird bereits im Herbst 2018 ihren Betrieb aufnehmen können.

Konkret wird die Ganztagsschule für 225 SchülerInnen im Erdgeschoß und im ersten Stock des Hauses untergebracht, in den drei Stockwerken darüber entstehen Wohnheimappartments. Errichtet wird das Gebäude von den beiden Hälfteeigentümern der Liegenschaft, der Wohnbauvereinigung für Privatangestellte Gemeinnützige Ges.m.b.H. (WBV-GPA) und der MIGRA Gemeinnützige Wohnungsges.m.b.H. Die Volksschule wird nach Fertigstellung an die Stadt Wien vermietet.

„Ich freue mich, dass wir damit in einem wachsenden Stadtgebiet rasch die entsprechende Schulinfrastruktur schaffen können“, betonte Bildungsstadrat Jürgen Czernohorszky im Rahmen der Spatenstichfeier. „Projekte wie dieses zeigen, dass sich dabei auch flexible Lösungen und innovative Ideen umsetzen lassen.“

„Mit der Schule, die hier in der Wagramer Straße bis Herbst 2018 entsteht, können wir gleich zwei Fliegen mit einer Klatsche schlagen:
Einerseits entsteht dadurch im Wachstumsbezirk Donaustadt wichtiger benötigter Schulraum“, betont Wiens Stadtschulratspräsident Heinrich Himmer. „Andererseits lädt die innovative Architektur der neuen Schule geradezu dazu ein, hier eine besonders innovative moderne Pädagogik zu verwirklichen.“

"Die Donaustadt wächst und hier müssen alle Bereiche mitwachsen. Mit den drei neuen Schulcampussen und Projekten wie der Wagramer Straße garantieren wir auch in Zukunft unserer Jugend eine gute Ausbildung.", so Donaustadts Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy.

Multifunktionales Gebäude

Insgesamt werden in dem Haus neun Volksschulklassen, ein Speisesaal mit Aufwärmküche, eine Bibliothek, Lehrerarbeitszimmer, Freizeiträume, Garderoben sowie im Untergeschoß ein Bewegungsraum und ein Gymanstikraum untergebracht. Das Wohnheim umfasst neben den 113 geförderten Wohneinheiten Gemeinschaftsflächen in jedem Geschoss, wie z.B. Bibliothek, Gemeinschaftsterrassen, Kommunikationszonen und Waschküchen.

„Die gemeinnützigen Bauträger in Österreich errichten nicht nur qualitativ hochwertigen Wohnraum zu leistbaren Konditionen für die Bevölkerung Österreichs, sondern sind auch zuverlässlicher Partner der öffentlichen Hand für kommunale Bauaufgaben wie bspw. bei diesem Schulbau-Projekt in der Donaustadt“, betont Mag. Michael Gehbauer, Geschäftsführer der gemeinnützigen WBV-GPA.

„Dieses innovative Schul- und Wohnbauprojekt hat für uns gemeinnützige Bauträger einen Leuchtturm-Charakter“, so DI Alfred Petritz, Geschäftsführer der MIGRA. „Es ist uns gemeinsam gelungen, die sehr komplexe Aufgabenstellung, nämlich einen Schulbau und einen geförderten Wohnbau unter einem Dach zu vereinen.“

Pressebilder zu dieser Aussendung sind in Kürze unter www.wien.gv.at/pressebilder abrufbar. (Schluss)

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