Wiener Wohnen Haus- & Außenbetreuung hebt Mindestlohn auf 1.500 Euro an

Wiener Wohnen setzt damit einen bedeutenden Schritt für faire Bezahlung und stellt die konstruktive Zusammenarbeit mit Betriebsrat und Gewerkschaft unter Beweis.

Wien (OTS) - Wien, 14. Mai 2017 - Für die Wiener Wohnen Haus- & Außenbetreuung sind die MitarbeiterInnen das wichtigste Kapital. Daher möchte das Unternehmen seine MitarbeiterInnen fair und angemessen entlohnen. Bereits jetzt wurde der von der Regierung geforderte Mindestlohn von 1.500 EUR im Unternehmen umgesetzt. Es wird künftig keine vollzeitbeschäftigte Mitarbeiterin und kein vollzeitbeschäftigter Mitarbeiter der Wiener Wohnen Haus- & Außenbetreuung weniger als 1.500 EUR brutto verdienen.

„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten jeden Tag wertvolle Arbeit. Mir ist es wichtig, dass sie entsprechend entlohnt werden. Wir möchten mit der Anpassung des Mindestlohns ein Zeichen für die Reinigungsbranche setzen“, sagt Gabriele Payr, Geschäftsführerin der Wiener Wohnen Haus- & Außenbetreuung. Mit der Anhebung des unteren Limits bringt das Unternehmen vor allem den betroffenen MitarbeiterInnen Wertschätzung entgegen. Auch wenn es nur Einzelfälle sind, hat die Aktion Symbolkraft.

Wohnbaustadtrat Michael Ludwig begrüßt die Initiative: „Die Wiener Wohnen Haus- & Außenbetreuung ist nicht nur ein wichtiger Dienstleister in unserer Stadt, sondern auch Arbeitgeber für mehr als 1.400 Beschäftigte. Neben der Wertschätzung und Anerkennung für die Leistungen ist auch eine entsprechende Entlohnung der engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wichtig. Mit der Einführung dieser neuen Mindestlohn-Regelung setzt Wiener Wohnen einen bedeutenden Schritt für faire Bezahlung, der hoffentlich Vorbild für viele weitere Unternehmen sein wird.“ Ludwig betont zudem, dass die Neuregelung auch „Ergebnis der sehr, sehr gut funktionierenden Zusammenarbeit von Betriebsrat und Gewerkschaft ist“.

Konstruktive Zusammenarbeit mit Betriebsrat und Gewerkschaft

Hocherfreut über den Vorstoß zeigt sich der Wiener Landesvorsitzende der Gewerkschaft vida, Helmut Gruber: „Dieses Lohnplus ist ein wichtiges Signal: Von einer 38- oder 40-Stunden Woche muss man leben können. In Würde leben können. Die geschlossene Vereinbarung zeigt zudem, dass die Zusammenarbeit des Betriebsrats mit der Geschäftsleitung auf Augenhöhe funktioniert.“ Der vida-Gewerkschafter lobt zudem das Verhandlungsklima mit der Stadt Wien: „Das vorliegende Ergebnis ist ein Zeichen von gut gelebter Sozialpartnerschaft.“
Faire Bezahlung für faire Leistung ist auch Wiener Wohnen Direktor Josef Neumayer ein zentrales Anliegen. „Gleichzeitig war es mir aber wichtig, dass die jetzige Anhebung der Mindestlöhne für die MitarbeiterInnen der Haus- & Außenbetreuung vom Unternehmen selbst getragen wird und unseren Mieterinnen und Mietern dadurch keinerlei Mehrkosten entstehen“, betont Neumayer.

Über die Wiener Wohnen Haus- & Außenbetreuung GmbH

Die Wiener Wohnen Haus- & Außenbetreuung GmbH ist ein Tochterunternehmen der Stadt Wien - Wiener Wohnen. Ihre Kernaufgaben betreffen umfassende Betreuungsleistungen im Innen- und Außenbereich der Wohnhäuser der Stadt Wien. Die Haus- & Außenbetreuung betreut rund 1.800 Wohnhausanlagen und beschäftigt derzeit rund 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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Hanno Csisinko
Mediensprecher Wohnbaustadtrat Dr. Michael Ludwig
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