AK-Goach: „Nein von FPÖ und ÖVP ist Schlag ins Gesicht von Pflegern und Pflegebedürftigen“

Gesundheit als höchstes Gut muss zugänglich für alle sein - Würdige Arbeitsbe-dingungen sind Voraussetzung.

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Klagenfurt (OTS) - Günther Goach, Präsident der Arbeiterkammer Kärnten, begrüßte am Freitag den positiven Beschluss des Gemeindebundes bezüglich der Forderungen der Privatangestellten im Gesundheits- und Pflegebereich: „Die Zustimmung des Gemeindebundes ist ein wichtiges Zeichen für die Zukunft Kärntens.“ Prognosen und die demographische Entwicklung zeigen, dass es immer mehr Pflegebedürftige geben wird und infolge mehr Pflegepersonal gebraucht wird. „Es ist Gebot der Stunde, für die hervorragenden Tätigkeiten der Pflegerinnen und Pfleger vernünftige Rahmenbedingungen zu schaffen: Ein entsprechendes Entgelt, eine Verkürzung der Arbeitszeit und genügend Personal“, betonte Goach.

Scharfe Kritik äußerte Goach an den Gegenstimmen der FPÖ- und ÖVP-Bürgermeister: „Dieses Nein zählt doppelt: Es ist ein Schlag ins Gesicht der Pflegebedürftigen und auch der Menschen, die qualitativ hochwertige Arbeit leisten. Ich habe kein Verständnis für dieses Verhalten.“

Anlässlich des Tages der Pflege betont der AK-Präsident erneut: „Gesundheit ist unser höchstes Gut – wir müssen darauf achten, dass alle Menschen Zugang zu Gesundheitsleistungen haben. Das Pflegepersonal muss würdige Arbeitsbedingungen vorfinden.“

 

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