ORF III am Wochenende: „zeit.geschichte“ zu NS-Kriegsverbrechern, „GartenKULT: GesundheitsGarten“

Außerdem: „Erlebnis Bühne“ Tenorabend mit „Künstlerporträt: Plácido Domingo“ sowie „I Pagliacci – Der Bajazzo“ und „Il tabarro – Der Mantel“

Wien (OTS) - Die „zeit.geschichte“ am Samstag, dem 13. Mai 2017, beschäftigt sich in ORF III in vier Dokumentationen mit NS-Kriegsverbrechen und der Verfolgung der Täter. „Erlebnis Bühne“ wartet am Sonntag, dem 14. Mai, anlässlich des 50-jährigen Bühnenjubiläums von Plácido Domingo an der Wiener Staatsoper mit einem Künstlerporträt und zwei Klassikern der Operngeschichte auf.

Samstag: „GartenKULT: GesundheitsGarten“ (18.05 Uhr), „zeit.geschichte“ mit „Anklage Massenmord – Der Nürnberger Prozess“ (20.15 Uhr), „Naziverbrechern auf der Spur – Jagd auf Adolf Eichmann“ (21.10 Uhr), „Eichmann vor Gericht“ (22.00 Uhr) und „Simon Wiesenthal – Der Nazijäger“ (23.00 Uhr)

Kräuter sind nicht nur gesund, einigen sagt man auch eine heilende Wirkung nach. Welche das sind, verrät Josef Starkl in der neuen „GartenKULT“-Ausgabe „GesundheitsGarten“ (18.05 Uhr). Wie man selbst aus Kräutern wohltuende Salben, Sprays oder Kräuterkissen herstellen kann, erfährt das Fernsehpublikum mit vielen praktischen Tipps.

Die „zeit.geschichte“ beschäftigt sich anschließend mit Kriegsverbrechern und ihrer Verfolgung und Bestrafung. Den Auftakt dazu macht die Dokumentation „Anklage Massenmord – Der Nürnberger Prozess“ (20.15 Uhr). Überlebende von Kriegsverbrechen, Massen- und Völkermord fordern immer wieder Gerechtigkeit – Täter werden jedoch nur selten verurteilt. Vor 70 Jahren geschah es zum ersten Mal, im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher des Zweiten Weltkriegs. Einer der Zeitzeugen dieses Tribunals war Siegfried Ramler, der dort als Dolmetscher tätig war. In der Dokumentation von Robert Gokl und Gregor Stuhlpfarrer spricht er erstmals über seine persönlichen Erinnerungen an jenes Gerichtsverfahren, das juristische Normen für künftige Kriegsverbrecherprozesse setzte. „Naziverbrechern auf der Spur – Jagd auf Adolf Eichmann“ (21.10 Uhr) behandelt die Suche nach dem führenden Kopf hinter Hitlers „Endlösung“, der für den Transport und die Inhaftierung von sechs Millionen Juden in Konzentrationslagern verantwortlich war. Mit dem Kriegsende verschwand Eichmann spurlos. In Argentinien glaubte er sich sicher, doch der israelische Geheimdienst kam ihm auf die Spur. Die zweite Dokumentation „Eichmann vor Gericht“ (22.00 Uhr) beschreibt das umfangreiche Gerichtsverfahren, das zu einem Meilenstein der israelischen Geschichte wurde. 1960 wurde Eichmann von Agenten des Mossad aufgespürt. In Jerusalem machte man ihm schließlich den Prozess mit der Anklage: „Völkermord“. Der Film rekonstruiert anhand von Originalaufnahmen aus dem Gerichtssaal das damalige Geschehen.
Den Abend beschließt die Doku „Simon Wiesenthal – Der Nazijäger“ (23.00 Uhr). Die einen schlugen ihn für den Friedensnobelpreis vor, die anderen wünschten den „Nestbeschmutzer“ nach Israel. Kaum ein Österreicher löste durch seine Tätigkeit solche Kontroversen aus wie Simon Wiesenthal. 1.100 Kriegsverbrecher spürte er im Laufe seiner Tätigkeit auf. Der Film beleuchtet einige, teilweise noch unbekannte, biografische Details und Lebensstationen, ebenso wie Wiesenthals persönlichen Umgang mit Erinnerung, Trauer und Verlust.

Sonntag, 14. Mai: „Erlebnis Bühne“ mit „Künstlerporträt: Plácido Domingo – Meine größten Rollen“ (18.50 Uhr), „I Pagliacci – Der Bajazzo“ (20.15 Uhr) und „Il tabarro – Der Mantel“ (21.40 Uhr)

Anlässlich des bevorstehenden 50. Bühnenjubiläums von Plácido Domingo an der Wiener Staatsoper startet „Erlebnis Bühne“ mit dem „Künstlerporträt: Plácido Domingo – Meine größten Rollen“ (18.50 Uhr). In der Dokumentation von Chris Hunt blickt der spanische Opernstar auf eine phänomenale Karriere zurück und lässt seine schönsten Opernrollen und aufregendsten Lebensstationen Revue passieren.
Stimmgewaltig geht es im Hauptabend mit zwei Operninszenierungen von Regisseur Franco Zeffirelli aus dem Jahr 1994 weiter. In „I Pagliacci – Der Bajazzo“ (20.15 Uhr) brilliert Luciano Pavarotti als von Eifersucht und Wahnsinn getriebener Gaukler Canio. Das herausragende Ensemble, u. a. bestehend aus Teresa Stratas, Juan Pons und Dwayne Croft, interpretiert Leoncavallos Werk mit überwältigender Leidenschaft und Spielfreude. In der anschließenden Oper „Il tabarro – Der Mantel“ (21.40 Uhr) von Giacomo Puccini ist neben Teresa Stratas und Juan Pons der Jubilar Plácido Domingo zu sehen. Die Geschichte handelt von Verlust, Vertrauensbruch und unglücklicher Liebe, verpackt in ergreifender Musik. Dirigent James Levine führt das Orchester.

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