„Heimat Fremde Heimat“: Tschetschenische Mütter gegen Radikalisierung und Comics für mehr Empathie in der Gesellschaft

Am 14. Mai um 13.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Lakis Jordanopoulos präsentiert im ORF-Magazin „Heimat Fremde Heimat“ am Sonntag, dem 14. Mai 2017, um 13.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

„Das Netzwerk“ – Tschetschenische Mütter gegen Radikalisierung

In Österreich leben nach Schätzungen rund 30.000 Tschetschenen. Die meisten von ihnen flüchteten vor etwa 15 Jahren vor dem Krieg in ihrem Heimatland. Auf sie aufmerksam wurde man, als Studien belegten, dass ein beachtlicher Teil der „Dschihadisten“, die nach Syrien für den IS in den Krieg gezogen sind, tschetschenischer Herkunft waren. Nun will der „Verein Netzwerk Tschetschenischer Mütter“ gegen die Radikalisierung ihrer Landsleute Schritte setzen und unterstützt gemeinsam mit der Stadt Wien ihre Integration. Mehmet Akbal berichtet.

„Flucht nach Vorn“ – Hilfe für Flüchtlinge als Lebensaufgabe

Ohne Idealismus und entsprechendes Engagement kann man traumatisierten Jugendlichen, die lange und schwere Fluchtgeschichten hinter sich haben, nicht wirklich helfen. Die Gründerin des Vereins „Flucht nach Vorn“ Anahita Tasharofi und ihre Freunde liefern den Beweis dafür. Sie haben diese Tätigkeit zu ihrer Lebensaufgabe gemacht und versuchen den Jugendlichen in jeder Situation ihr schweres Los zu erleichtern. So bietet ihnen der Verein verschiedene Kurse und Freizeitaktivitäten. Die Jugendlichen sollen damit auch von potenziellen Gefahren wie Gewalt, Drogen und Prostitution ferngehalten werden. Ein Beitrag von Mehmet Akbal.

„Blickwinkel“ – Comics für mehr Empathie in der Gesellschaft

Seit eineinhalb Jahren will das „Blickwinkel“-Team mit Comics zu mehr Empathie im Umgang mit den Mitmenschen anregen. Es sind die Geschichten und Schicksale einzelner Menschen, auf die die Autorinnen Anna Achleitner, Valerie Bruckbög und Kathrin Kaisinger ihren Blick richten. Vor Kurzem ist ihr erstes Comic-Buch erschienen. Darin wird unter anderem die Geschichte des palästinensisch-syrischen Pianisten Aeham Ahmad erzählt, der im Flüchtlingslager Jarmuk im Süden von Damaskus auf der Straße Klavier spielte. Bis er zur Flucht gezwungen wurde. Ein Bericht von Tatjana Koren.

„Heimat Fremde Heimat“ ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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