Bundesrat – Kurz fordert bundeseinheitliche Qualitätskriterien in der Pflege

Posch-Gruska wünscht sich Wertschätzung und gute Bezahlung für Pflegekräfte

Wien (OTS/SK) - „Es muss wohl in einem Sozialstaat wie Österreich möglich sein, allen Menschen einen würdigen Lebensabend zu ermöglichen“, erklärt SPÖ-Bundesrätin Susanne Kurz zum aktuellen Bericht der Volksanwaltschaft über die Qualität von Pflegeheimen am Donnerstag im Bundesrat. Für Kurz besteht dringender Bedarf an einer validen Beurteilung der Pflegequalität in Österreich und vor allem an bundeseinheitlichen Regelungen. „Welcher Unterschied besteht zwischen einer demenzkranken Frau im Burgenland und einer demenzkranken Frau in Vorarlberg? Ich erwarte von den Ländern Bewegung, was bundeseinheitliche Qualitätskriterien betrifft“, so Kurz. **** 

Für die SPÖ-Bundesrätin Inge Posch-Gruska ist die Pflege „ein Politikfeld, das zurecht vielen Menschen in Österreich nahegeht, weil es sie und Familienangehörige betrifft“. Daher rät die Bundesrätin davon ab, hier Panik- und Angstmache zu betreiben. Posch-Gruska spricht sich auch für bundeseinheitliche Rahmenbedingungen für den Pflegebereich aus. Hierbei seien alle Parteien und alle Länder gefordert. „Wir alle sind angehalten, Problemlagen aufzuspüren, gemeinsam mit Gemeinden und den Ländern, gemeinsam mit Interessensvertretungen und Menschen, die in ExpertInnengremien aktiv sind, an Lösungen zu arbeiten“, erklärt Posch-Gruska. Die Erkenntnisse daraus sollen sich in bundeseinheitlichen Lösungsvorschlägen niederschlagen.  

Darüber hinaus wünscht sich die Bundesrätin mehr Wertschätzung für Pflegekräfte. „Wir haben es mit einem Berufsfeld zu tun, bei dem die Anforderungen stetig steigen. Jene, die diesen wichtigen Beruf ausüben – es sind vor allem Frauen – verdienen Anerkennung und vor allem gute Bezahlung“, fordert Posch-Gruska. (Schluss)up/ph/kg

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