Dieter Hallervorden läuft „Sein letztes Rennen“

ORF-Premiere am 13. Mai in ORF 2

Wien (OTS) - In einer Mischung aus Sportlerfilm und Seniorendrama zeigt Dieter Hallervorden in der ORF-Premiere von „Sein letztes Rennen“ am Samstag, dem 13. Mai 2017, um 20.15 Uhr in ORF 2 seine Fähigkeit als Charakterdarsteller. 2014 als bester männlicher Hauptdarsteller mit dem Deutschen Filmpreis bedacht, wurde der populäre Komiker in der Rolle des würdevoll gealterten Ex-Spitzensportlers Paul Averhoff auch von Kritikern sehr gelobt:
Hallervordens „später Karriere-Höhepunkt“ schrieb etwa die „Süddeutsche“. Mit seinem emotionalen Film übt Regisseur Kilian Riedhof Kritik an der trostlosen Verwaltung alter Menschen. Neben Tatja Seibt als Pauls Frau, Heike Makatsch als Tochter und Reinhold Beckmann in einer Cameo-Rolle als Sportreporter glänzt Katharina Lorenz als überforderte Altenpsychologin.

Dieter Hallervorden: „So intensiv habe ich mich noch nie auf eine Rolle vorbereitet“

Um vor der Kamera als Marathonläufer durchzugehen, musste der Schauspieler ein hartes Training absolvieren: „Ich habe fünfeinhalb Monate trainiert, war zweimal die Woche im Fitnessstudio, bin jeden Tag gelaufen und habe meine Ernährung umgestellt. So intensiv habe ich mich noch nie auf eine Rolle vorbereitet. Was auch damit zusammenhängt, dass ich ein Pflichtmensch bin. Ich wusste ja, was auf mich zukommt, und wollte niemanden enttäuschen. ‚Sein letztes Rennen‘ war von all meinen Arbeiten eigentlich die schönste.“

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Paul Averhoff (Dieter Hallervorden) war einst ein großer Marathonläufer, eine Legende, Gewinner der Goldmedaille in Melbourne 1956. Zu seiner Zeit. Jetzt, mit weit über 70, zieht er nach wiederholten Stürzen seiner Frau Margot (Tatja Seibt) nach vielen glücklichen Jahren aus dem vertrauten Zuhause aus – auch weil Tochter Birgit (Heike Makatsch) sich nicht kümmern kann; sie jettet als Flugbegleiterin durch die ganze Welt und ist nur selten greifbar. Im Altersheim, wo Paul sich plötzlich zwischen Singkreis und Bastelstunde entscheiden muss, drängt sich die entscheidende Frage auf: Das soll es gewesen sein? Nicht mit Paul.

Um nicht in tiefe Depression zu verfallen, zieht er seine alten Laufschuhe an und beginnt im Heimpark zu laufen. Tag für Tag. Runde für Runde. Anfangs schleppend und jämmerlich, dann aber immer schneller. Seine Heim-Mitbewohner halten ihn für verrückt, zumal er behauptet, für den Berlin-Marathon zu trainieren und ihn auch gewinnen zu wollen. Als sich Margot dazu überreden lässt, ihn wie früher mit strenger Hand zu trainieren, und Paul in einem Rennen gegen den jungen Pfleger Tobias (Frederick Lau) gewinnt, schlägt die Zurückhaltung der Bewohner jedoch in Begeisterung um. Die älteren Menschen werden wieder lebhaft, sie erinnern sich an ihren Helden aus vergangenen Tagen, feiern mit ihm und feuern ihn an. Und im Altersheim geraten die Abläufe durcheinander. Dann aber stirbt Margot, woraufhin Paul in tiefe Trauer verfällt. Kann er das Versprechen noch einlösen, das seine Frau ihm kurz vor ihrem Tod abgerungen hat? Dass er sein Rennen auch ohne sie zu Ende bringen wird, immer weiterläuft, unaufhaltsam, heraus aus den traurigen Gedanken, in Richtung Marathon. Für sich selbst, aber auch für all jene, denen er es beweisen möchte – seiner Tochter Birgit, seinen Mitbewohnern, einer ganzen Stadt.

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