Wirtschaftsforum Indien–Österreich mit WKO-Vizepräsidentin Rabmer–Koller und Energieminister Goyal in Wien

Ausgezeichnete Geschäftsmöglichkeiten auch für österreichische Unternehmen bieten sich auf dem Energiesektor Indiens

Wien (OTS) - „Der Ausbau der Energieversorgung Indiens zählt zu den interessantesten Geschäftsfeldern für österreichische Unternehmen“, betonte Ulrike Rabmer-Koller, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), anlässlich des Wirtschaftsforums Indien–Österreich mit dem indischen Energieminister Piyush Goyal gestern Mittwoch.   

 Indien hat China beim Wirtschaftswachstum mittlerweile den Rang abgelaufen: Letztes Jahr legte das BIP um 7,2 Prozent zu. Dieser Wert soll auch heuer wieder erreicht, wenn nicht sogar übertroffen werden. Indien will den erhöhten Energiebedarf, der daraus resultiert, zunehmend aus erneuerbaren Energiequellen decken, erklärte Minister Goyal im Gespräch mit österreichischen Unternehmensvertretern. Zudem will das Land ausländische Investitionen mit der Initiative „Make in India“ erleichtern: Sie ermöglicht ausländische Firmenbeteiligungen in verschiedenen Sektoren und soll helfen, Indien als globales Produktionszentrum zu behaupten.

 Minister Goyal war mit einer Unternehmensdelegation unter der Leitung des Präsidenten der Federation of Indian Chambers of Commerce and Industry (FICCI), Pankaj P Patel, angereist. „Die Wirtschaftskammer Österreich verbindet mit FICCI eine langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit bei Veranstaltungen dieser Art in beiden Ländern“, hob Rabmer–Koller hervor.  

 Potenzial zur Steigerung der Handelsbeziehungen gibt es vielerorts: Derzeit haben 150 österreichische Unternehmen als „foreign direct investors“ ihre Firmensitze in Indien. Seit 2006 hat sich das Außenhandelsvolumen auf 1,5 Milliarden Euro mehr als verdoppelt. Im Vorjahr machten die Exporte nach Indien 780 Millionen Euro aus - ein Plus von 11,25 Prozent.

 Wirtschaftlich interessant ist zum Beispiel, dass die städtische Infrastruktur und die Verkehrswege Indiens gerade einen systematischen Modernisierungsprozess durchlaufen. „Weitere Möglichkeiten eröffnen sich vor allem in den Bereichen Maschinenbau und Anlagen, aber auch in der Energiewirtschaft und im Umweltbereich -  Stichwort „Smart Cities“ -, wo Österreich auf ein ausgezeichnetes Know-how zurückgreifen kann, sowie im Tourismus“, resümierte Rabmer-Koller. (PWK401/SR)

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