uniko bedauert Mitterlehner-Rücktritt: „Schmerzhaft für Universitäten“

Präsident Vitouch würdigt den „intensiven Einsatz“ des scheidenden Ministers

Wien (OTS) - Mit tiefem Bedauern nimmt der Präsident der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko), Rektor Oliver Vitouch, die heutige Ankündigung von Wissenschaftsminister, Vizekanzler und ÖVP-Obmann Reinhold Mitterlehner zur Kenntnis, alle politischen Funktionen zurückzulegen. „Diese Entscheidung ist für die Verantwortlichen in den Universitäten auch deshalb schmerzhaft, weil in diesen Wochen eines der wichtigsten hochschulpolitischen Projekte der letzten Jahre, nämlich die Einführung der Studienplatzfinanzierung, kurz vor einem positiven Abschluss steht“, erklärt dazu uniko-Präsident Vitouch. Dessen ungeachtet seien die persönlichen Gründe Reinhold Mitterlehners gut nachvollziehbar.

Vitouch würdigt ausdrücklich die bisherigen Verdienste des Wissenschaftsministers: „Mitterlehner hat sich mit Übernahme des Ressorts Ende 2013 mit Verve und persönlichem Engagement sehr rasch in die Hochschulmaterie eingearbeitet und war die vergangenen knapp dreieinhalb Jahre ein Minister, der die Anliegen der Universitäten, der Forschung und der Künste immer offen gehört hat. Er hat die Arbeit in der Sache und die positive Reformorientierung stets in den Vordergrund gestellt.“ Die uniko hoffe, dass die gegenwärtigen, sehr weit gediehenen Reformprojekte von Mitterlehners Nachfolge zu einem raschen und erfolgreichen Abschluss gebracht werden.

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