1 € Bewegung als Initiative gegen Preisroboter

Ein Test der AK zeigt Preisschwankungen von bis zu 160 Euro innerhalb weniger Minuten. Ein Unternehmer entgegnet mit das 1 € Konzept, bei dem der Kunde entscheidet, wie viel er bezahlt.

Jenbach (OTS) - Online-Käufer sind immer häufiger von der automatisierten Preisgestaltung durch Computerprogramme, welche abhängig von Ort, Zeit, Endgerät und Kaufverhalten ist, betroffen. Die Arbeiterkammer hat in ihrem aktuellen Test über 20 verschiedene Endgeräte rund 33 Preisvergleiche in Onlineshops durchgeführt. Der Test ergab, dass insbesondere im Dienstleistungsbereich eine hohe Preis-Intransparenz herrscht. Wer online kauft, muss also mit starken Preisschwankungen rechnen.

Einen kontroversen Ansatz verfolgt der Tiroler Jungunternehmer Wolfgang Sief: „Wir sind der Meinung, der Kunde soll bezahlen was ihm die Leistung wert ist. Deshalb entscheidet bei uns der Kunde, wie viel er für die erbrachte Leistung bezahlt.“ Je nach Zufriedenheit bezahlt der Kunde dem Unternehmen 1 € oder mehr. Der Rechnungsbetrag dient somit auch als Feedback zur Kunden-Zufriedenheit. „Wir wollen unsere Serviceleistungen verbessern und setzen dabei auf das Feedback unserer Kunden“, so Geschäftsführer Wolfgang Sief. „Für uns ist dieses Konzept Teil einer Bewegung - zurück zum Ursprung und zu Werten wie Vertrauen und Nachhaltigkeit“, führt er weiter aus.

Macht es Sinn, dass Preise von Computern gesteuert und manipuliert werden oder findet die Idee, den Kunden selbst die Preise festsetzen zu lassen Unterstützung?

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Mag. Ing. Wolfgang Sief
0664 80446603

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