- 10.05.2017, 12:27:40
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Nano-Satellit der FH Wiener Neustadt fliegt im Sommer ins All
Bohuslav, Schneeberger: Das Weltall öffnet NÖ Firmen viele Chancen
Utl.: Bohuslav, Schneeberger: Das Weltall öffnet NÖ Firmen viele
Chancen =
St. Pölten (OTS/NLK) - Der neue Nano-Satellit Pegasus, der u. a. von
der Fachhochschule Wiener Neustadt entwickelt wurde und die
Thermosphäre erforschen soll, stand am heutigen Mittwoch im Zentrum
einer Pressekonferenz in Wiener Neustadt. Landesrätin Dr. Petra
Bohuslav, Bürgermeister Mag. Klaus Schneeberger, Mag. Josef Wiesler,
Geschäftsführer der FH Wiener Neustadt, Dr. Carsten Scharlemann,
Studiengangsleiter „Aerospace Engineering“ an der FH Wiener Neustadt
und DI (FH) Helmut Loibl, Geschäftsführer der FOTEC Forschungs- und
Technologietransfer GmbH, informierten über das europäische Projekt
und stellten sich aktuellen Fragen.
Durch das hohe Engagement aller Beteiligten werde der
Technologie-Standort Wiener Neustadt auch international zunehmend als
Hotspot für Luft- und Raumfahrt wahrgenommen, meinte Bohuslav.
Arbeitsplätze würden geschaffen, Forschung betrieben und junge
Talente an der Fachhochschule Wiener Neustadt ausgebildet. Solche
Fakten würden nicht nur die Region Wiener Neustadt attraktiver
machen, sondern seien auch für den gesamten Technologie-Standort
Niederösterreich von großer Bedeutung, freute sich die Landesrätin.
Wiener Neustadt gelte zu Recht als Wiege der heimischen Luftfahrt,
führte sie weiter aus. Aufgrund dieser Entwicklung könne
Niederösterreich auf Augenhöhe mit internationalen Partnern
verhandeln. Auch Unternehmen wie Diamond Aircraft und Schiebel etc.
würden dem Technopol Wiener Neustadt einen fixen Platz in der
internationalen Forschungscommunity einbringen. Die Luft- und
Raumfahrttechnologie sei ein gutes Thema, um junge Menschen für
Wissenschaft und Forschung zu begeistern. Das Land habe gemeinsam mit
Partnern im Laufe der letzten drei Jahre rund sechs Millionen Euro in
die Infrastruktur der Luft- und Raumfahrttechnologie in
Niederösterreich investiert, hob sie hervor.
Die Fachhochschule Wiener Neustadt werde mit diesem Projekt ihrem Ruf
gerecht, auch wissenschaftlich fundiert zu arbeiten, so Schneeberger.
Die wissenschaftliche Qualifikation aller Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter, die praxis- wie auch zukunftsorientierte Ausbildung an
der Fachhochschule Wiener Neustadt und auch die Erfahrungen mit den
europäischen Kooperationen würden die höchsten internationalen
Qualitätsstandards erfüllen, meinte der Bürgermeister. Er sprach
allen beteiligten Personen Respekt, Dank und Anerkennung aus, weiters
sicherte er der Fachhochschule Wiener Neustadt seine Unterstützung
zu.
Es sei sehr positiv, dass die letzten drei Jahre intensiver
Forschungs- und Entwicklungsarbeit unseres Studiengangs „Aerospace
Engineering“ „Früchte“ trage, sagte Wiesler, Geschäftsführer der FH
Wiener Neustadt. Studierende wie auch Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter des Master-Programms hätten unermüdlich daran gearbeitet
und wesentlich dazu beigetragen, dass nun schon bald unser
hochmoderner Satellit die Erde umkreisen werde, so der
Geschäftsführer.
Mit diesem Projekt unterstreiche die Fachhochschule Wiener Neustadt
ihre starke Position als innovative wie auch praxisorientierte
Hochschule, so Scharlemann, Studiengangsleiter von „Aerospace
Engineering“. Mit seinen knapp zwei Kilogramm sei Pegasus zwar ein
kleiner Satellit, dennoch weise er dieselbe Komplexität wie
tonnenschwere Exemplare auf, meinte Scharlemann. „Wir erwarten uns
wertvolle Erkenntnisse über die Funktionalität der hergestellten
Hardware im Orbit“, betonte Loibl, Geschäftsführer der FOTEC
Forschungs- und Technologietransfer GmbH.
Nach Jahren intensiver Forschungs- und Entwicklungsarbeit werden im
Rahmen des europäischen Projektes QB50 Nano-Satelliten in den Orbit
befördert, um dort die Thermosphäre zu erforschen. Neben dem Kernteam
der Fachhochschule Wiener Neustadt und der Forschungstochter FOTEC
waren auch das Space Team der TU Wien wie auch die Space Tech Group
an der Entwicklung von Pegasus beteiligt.
Nähere Informationen: Büro LR Bohuslav, Christoph Fuchs, Telefon
02742/9005-12322, e-mail c.fuchs@noel.gv.at.
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