- 10.05.2017, 11:54:24
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LR Schleritzko setzt 3 Schwerpunkte im NÖ Straßenbau
Verbesserte Verkehrssicherheit, sinnvolle Mobilität und schonender Umgang mit Ressourcen
Utl.: Verbesserte Verkehrssicherheit, sinnvolle Mobilität und
schonender Umgang mit Ressourcen =
St. Pölten (OTS/NLK) - Über die Zukunft des niederösterreichischen
Straßenbaues sprach der neue Landesrat DI Ludwig Schleritzko heute,
Mittwoch, im Rahmen seiner ersten Pressekonferenz im Landhaus in St.
Pölten. Das Ressort hat er am 19. April von Landeshauptmann a.D. Dr.
Erwin Pröll übernommen.
Es sei „ein großes und spannendes Ressort“, führte Landesrat
Schleritzko aus, dass es 3.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im NÖ
Straßendienst gebe, diese ein Straßennetz von rund 14.000 Kilometern
betreuen und auch indirekt für die ASFINAG-Projekte zuständig seien.
In den vergangenen 25 Jahren habe es mehr als 20.000 Bauprojekte
gegeben, das Investitionsvolumen sei bei 8 Milliarden Euro gelegen.
Schleritzko sprach den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des NÖ
Straßendienstes dafür seinen Dank aus.
Er habe sich drei Schwerpunkte in der Verantwortung seines Ressorts
vorgenommen, sagte der Landesrat, dass das eine verbesserte
Verkehrssicherheit, sinnvolle Mobilität und ein schonender Umgang mit
Ressourcen seien. Die Zahl der Verkehrstoten habe man in den letzten
25 Jahren um rund 71 Prozent senken können. Das sei aber nur ein
Zwischenziel und man wolle diesen Weg fortsetzen, führte Schleritzko
aus, dass man Unfallhäufigkeitsstellen minimieren – das seien etwa 20
pro Jahr – und die Aktion „Schutzengel“ mit Landeshauptfrau Johanna
Mikl-Leitner fortsetzen werde – damit würden etwa 100 Gefahrenstellen
pro Jahr minimiert werden.
Zum Punkt „sinnvolle Mobilität“ hielt der Landesrat fest, dass es
„eine enge Abstimmung zwischen Individualverkehr und öffentlichen
Verkehr“ brauche. Gemeinsam mit Landesrat Karl Wilfing, der für den
öffentlichen Verkehr zuständig sei, habe er von Landeshauptfrau
Mikl-Leitner den Auftrag bekommen, ein Mobilitätskonzept zu
erarbeiten. Das umfasse etwa Park&Ride-Anlagen, eine adäquate
Straßeninfrastruktur für den Busverkehr und die sichere Gestaltung
von Ortsdurchfahrten und auch im Bereich der Radwege.
Es gelte, Landesstraßen weiter zu sanieren und zu erhalten, und ein
wichtiger Punkt seien auch Umfahrungen, etwa Zwettl, Wieselburg und
Drasenhofen. Weiters hob Schleritzko den Weiterbau des Teilstücks
Schrick – Poysbrunn der Nordautobahn, Fischamend – Bruck der
Ostautobahn, der Weinviertler Schnellstraße und Matzleinsdorf –
Pöchlarn der Westautobahn hervor. „Insgesamt sind bis Ende 2020 1,3
Milliarden Euro an Investitionen geplant“, betonte Schleritzko, dass
damit rund 18.000 Arbeitsplätze direkt und indirekt abgesichert
werden würden.
Besonders wichtig sei ihm als Waldviertler auch das
Waldviertel-Paket, so der neue Landesrat. Es gebe hier die Achse Wien
– Stockerau – Horn – Gmünd und die Achse Krems – Zwettl – Vitis,
insgesamt würden hier 140 Millionen Euro investiert werden.
Zusätzlich werden 40 Millionen Euro in weitere Straßenbauprojekte im
Waldviertel investiert. Man müsse insbesondere darauf achten, welche
Bedürfnisse die Region habe. Der Idee einer Waldviertel-Autobahn
verschließe er sich nicht, man müsse hier aber die Region hören –
nicht nur die lautesten Stimmen, sondern möglichst viele, so
Schleritzko.
Wichtig sei auch ein schonender Umgang mit Ressourcen, führte
Schleritzko aus, dass man sich gerade im Bereich des
Flächenverbrauchs anschauen müsse, wie notwendig dieser sei. Zum
Einsatz von erneuerbarer Energie hielt er fest, dass im Straßendienst
e-Fahrzeuge, Hackgutheizungen und moderne Lichttechnik zum Einsatz
kämen. Ein wichtiger Punkt sei auch Recycling von Material, hob der
Landesrat das Asphaltrecycling hervor.
Nähere Informationen: Büro Landesrat Schleritzko, Mag. (FH) Eberhard
Blumenthal, Telefon 0676/812 13 546, E-Mail
eberhard.blumenthal@noel.gv.at.
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