ORF III am Donnerstag: „Inside Brüssel“ über Frankreich – ein Gewinn für Europa?, „60 Minuten.Politik“ zur Sozialpartnerschaft

Außerdem: „Wilde Reise“ in Venedig“, „Im Brennpunkt“ über „São Tomé und Príncipe: Ausverkauf eines Inselstaats“

Wien (OTS) - Am Donnerstag, dem 11. Mai 2017, befasst sich ORF III Kultur und Information u. a. mit nationaler und internationaler Politik. Zuvor geht es im Hauptabend mit Erich Pröll ins „Wilde Venedig“ (20.15 Uhr). Die Serenissima ist längst nicht nur eine beeindruckende Kulisse – sie führt auch ein Doppelleben. Auf der einen Seite die quirlige Lagunenstadt, auf der anderen die teils unbewohnten Inseln mit faszinierender Natur. Wer hätte schließlich in der Lagune von Venedig farbgewaltige Korallenriffe vermutet, oder dass die Sandbänke und Inseln Lebensraum für eine beeindruckende Vielzahl an Wildtieren sind? Die Dokumentation von Klaus Steindl erforscht Venedig abseits des Touristentrubels.

In einer neuen Ausgabe von „Inside Brüssel“ (21.05 Uhr) diskutiert Peter Fritz im Europäischen Parlament mit Harald Vilimsky (FPÖ), Pauline Massart (Denkfabrik „Friends of Europe“), Birgit Sippel (SPD) und Christoph Schiltz (Die Welt) u. a. über das Wahlergebnis in Frankreich. Ist der Sieg Emmauel Macrons bei der französischen Präsidentschaftswahl ein Gewinn für Europa? Kann die EU nun aufatmen oder wird der Druck größer, jetzt wo Resultate geliefert werden müssen? Weiters sind die geheimen Akteure hinter den Ergebnissen von Wahlen Thema. Denn Politiker/innen sind längst nicht die einzigen Meinungsbildner – Enthüllungsseiten im Internet, gesteuerte Kampagnen auf sozialen Netzwerken und Geheimdienste steuern den Urnengang.

„Im Brennpunkt“ befasst sich danach mit „São Tomé und Príncipe:
Ausverkauf eines Inselstaats“ (21.55 Uhr). Seit dort der Traum vom Reichtum durch Ölquellen geplatzt ist, setzt der afrikanische Inselstaat auf Öko-Tourismus. Mit der EU aber wurden millionenschwere Verträge zu Fischerei-Rechten abgeschlossen, die viele skeptisch werden lassen. Zu undurchsichtig soll der Geldfluss sein und auch die einheimischen Fischer fühlen sich durch das Mitmischen der EU verdrängt. Marion Mayer-Hohdahl gibt einen Einblick in ein überschaubares Inselparadies, das ab 2018 die bestehenden Verträge grundlegend verändern möchte.

„60 Minuten.Politik“ (22.25 Uhr) diskutiert abschließend den Sinn der Sozialpartnerschaft. Bis Ende Juni sollen die Sozialpartner zu den Themen Mindestlohn und Arbeitszeit Ergebnisse liefern. Manche, wie Finanzminister Schelling, glauben kaum an die Verwirklichung. Die Präsidenten der Sozialpartner sehen das anders. Sie gehen von einer zeitgerechten Einigung aus. Wie geht es weiter mit der Sozialpartnerschaft? Ist das Modell überholt und schafft die Regierung die Rückkehr zur Sacharbeit? Darüber diskutieren Christine Mayer-Bohusch (ORF III) und Andreas Koller (Salzburger Nachrichten) mit Markus Vogl (Nationalratsabgeordneter SPÖ), Edgar Mayer (Stv. Klubobmann ÖVP-Parlamentsklub), Peter Wurm (Nationalratsabgeordneter FPÖ), Judith Schwentner (Sozialsprecherin Die Grünen), Gerald Loacker (Sozialsprecher NEOS) und Robert Lugar (Klubobmann Team Stronach).

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