NEOS Wien: Neues Konzept für das Otto-Wagner-Areal

Neues Leben und neuer Glanz für ein Jugendstiljuwel

Wien (OTS) - „Die rot-grüne Stadtregierung lässt seit Jahren die Wiener Bevölkerung auf ein umfassendes Nachnutzungskonzept für das Otto-Wagner-Areal in Penzing warten. Es ist drei Jahre her, dass die WSE von der Stadt Wien beauftragt wurde ein Nachnutzungskonzept zu erarbeiten. Jetzt ist man wieder bei Null angekommen und beauftragt ein gänzlich neues Konzept bei der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG). Das ist ein weiterer Beweis dafür, dass die rot-grüne Stadtregierung völlig still steht, dass man zögert und zaudert und letztlich massiv Steuergeld verschwendet“, so Beate Meinl-Reisinger, Klubvorsitzende von NEOS Wien.

„Das Otto-Wagner-Areal, das so groß ist wie der 8. Bezirk, soll sich aus unserer Sicht in absehbarer Zeit zu einem neuen Stadtteil entwickeln. Das gesamte Gebiet soll einer breiten Öffentlichkeit zugänglich bleiben und den Wienerinnen und Wienern als Lebens-, Arbeits- und Erholungsraum zu Gute kommen. Es bietet sich hier eine einzigartige Möglichkeit, das Areal zu beleben: als Schul- und Universitätscampus, als Kulturstandort, als Standort für Medizin – Rehab – Therapie, für spezielle Wohnformen und Betriebe. Deshalb haben wir für unser Konzept diese fünf thematischen Schwerpunkte herausgegriffen und Möglichkeiten aufgezählt, die sich wunderbar ergänzen sowie auf die Besonderheiten des Areals umfassend eingehen“, so Wolfgang Gerold, Bezirksklubobmann von NEOS Penzing.

 1) BILDUNG, SCHUL- & UNIVERSITÄTSCAMPUS: ganzheitlicher Schulcampus (mit Kindergarten, Kindertagesheim, Volksschule, NMS und Gymnasium), Außenstellen Wiener Universitäten und FHs (z.B. Sigmund-Freud-Universität), neuer Kunstcampus (Kooperation von Kunstuniversitäten, Ateliers, Jugendstiltheater als Aufführungsort), Außenstellen ausländischer Universitäten, Standort für die CEU, Bildungseinrichtungen f. medizinische/medizinnahe Berufe

 2) KULTUR- & TOURISMUSSTANDORT: Jugendstiltheater, Künstlerateliers, Jugendstilmuseum, Museum für Spitalsgeschichte, Erweiterung des Mahnmals für die Spiegelgrund-Opfer, Angebot für Touristen (Spaziergänge mit passender App, Kurhaus als Kaffeehaus und für Seminare)

 3) GESUNDHEIT, MEDIZIN - REHAB - THERAPIE: Pflegeheim-, Palliativ- und Rehabilitationseinrichtungen, Spitalseinrichtungen (temporär), Angebote für Tagestherapien (z.B. Rehabilitation für Kinder und Jugendliche, für neurologische und orthopädische Patient_innen), PSD (Schwerpunkt Suchtkranke), Zentrum für Selbsthilfegruppen, Hospiz 

 4) WOHNEN: Studentenheim, Startwohnungen, Integriertes Wohnen, Jugendherberge, Feriencamp (für Kinder aus sozial schwachen Familien)

 5) BETRIEBE: Neues Start-Up- und Gründerzentrum (Nutzung von Synergien bei Lehre und Forschung), Kleinbüros in bestehenden Pavillons  

Mobilität der Zukunft – Stadtseilbahn

 „Neben diesem neuen, durchdachten Nutzungsplan für das Otto-Wagner-Areal muss auch die Anbindung an den öffentlichen Verkehr entsprechend mitberücksichtig werden. Das Areal ist derzeit verkehrstechnisch nur schlecht bis gar nicht erschlossen. Dies wäre allerdings eine notwendige Voraussetzung für die Entwicklung dieses neuen Stadtteils. Deshalb wollen wir, dass das neu genutzte Areal eine neue Öffi-Anbindung bekommt, die aber nicht nur eine rasche Erreichbarkeit garantiert, sondern gleichzeitig ein Landmark für das Projekt darstellt – eine Stadtseilbahn“, so Wolfgang Gerold.

„Wir haben den Mut, groß zu denken und dann diese innovativen Ideen einem Realitätscheck zu unterziehen. Deshalb sieht das NEOS Wien-Konzept diese neuartige Verbindung per Seilbahn zwischen den Bahnhöfen und U-Bahn-Stationen Hütteldorf und Ottakring vor“, kommentiert Beate Meinl-Reisinger.

Mit Stationen an markanten und verkehrstechnisch sinnvollen Punkten, wie beispielsweise am Wilhelminenspital, soll das Gebiet besser erschlossen werden. Die Stadtseilbahn ist ein Verkehrsmittel, das wesentlich kostengünstiger ist als eine U-Bahn, die 14- bis 18-fache Kosten verursachen würde. Nicht zu unterschätzen ist außerdem das touristische Potenzial – hier könnte sich den Touristen als Attraktion ein einzigartiger Blick über das Otto-Wagner-Areal, aber auch von Schönbrunn bis in die Innenstadt, bieten.

 „Wir sind davon überzeugt, dass dieses Konzept gelingen und der Perle Otto-Wagner-Areal neuen Glanz verleihen kann. Dieses Konzept ist unsere Vision für eine zukünftige nachhaltige Nutzung, es soll Denkanstöße liefern und als Grundlage für weitere Diskussionen dienen. In einem Bürgerforum wollen wir es gemeinsam mit den Wienerinnen und Wienern, Expert_innen und Bürgerinitiativen diskutieren, erweitern, überarbeiten und festigen. Wir würden uns sehr freuen, wenn die Stadtregierung unsere Ideen in diesem Konzept aufgreifen würde – nicht nur im Sinne der Wiener Bevölkerung, sondern weit darüber hinaus“, so Wolfgang Gerold abschließend.

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