Blümel/Ulm: Wiener Frühpensionierungswellen werden fortgesetzt

Fatale Personal-Politik kostet 200 Mio. Euro jährlich - Gesunde Bedienstete werden erneut in Frühpension geschickt – Wien betreibt Reform- und Realitätsverweigerung

Wien (OTS) - „Die Frühpensionierungswellen in Wien werden munter fortgesetzt. Die Reform- und Realitätsverweigerung geht unverändert weiter“, so ÖVP Wien-Landesparteiobmann Stadtrat Gernot Blümel und Gemeinderat Wolfgang Ulm, Mitglied der gemeinderätlichen Personalkommission angesichts der heutigen Sitzung.

“Es ist mehr als offensichtlich, dass die rot-grüne Stadtregierung an dieser fatalen Personalpolitik weiterhin festhält und keinerlei Reformbestrebungen setzt“, so Ulm. Denn auch 2017 wurden bislang 212 Bedienstete der Stadt Wien vorzeitig in den Ruhestand geschickt. 17 aus sogenannten organisatorischen Gründen, vier davon am heutigen Tag. Mehr als 50 Prozent der Bediensteten gehen in Wien frühzeitig in den Ruhestand. Dass auch weiterhin völlig gesunde Beamte der Stadt Wien aus organisatorischen Gründen frühpensioniert werden, sei völlig absurd.

„Diese Politik kostet den Steuerzahler 200 Millionen Euro im Jahr und somit eine Milliarde in einer fünf-jährigen Legislaturperiode. Die Bestimmung in der Dienstordnung zur Frühpensionierung aus organisatorischen Gründen, muss endlich der Vergangenheit angehören. Und Wien muss endlich die Pensionsreform der schwarz-blauen Bundesregierung für Beamte der Gemeinde Wien nachvollziehen. Denn die Nicht-Umsetzung kostet den Steuerzahler weitere 350 Mio. Euro. Ein Kurswechsel in der Personalpolitik ist mehr als überfällig“, so Blümel und Ulm abschließend.

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