Weidenholzer: Erasmus lässt Europa zusammenwachsen

Zum 30. Geburtstag muss das Mobilitätsprogramm weiter ausgebaut werden

Wien (OTS/SK) - „Heute ist ein ganz besonderer Erasmus+-Tag, denn im heurigen Jahr wird das Programm 30 Jahre alt. Erasmus ist eine der größten europäischen Erfolgsgeschichten. Mehr als 700.000 Menschen nehmen jedes Jahr teil und insgesamt haben bereits mehr als neun Millionen EuropäerInnen von diesem Programm profitiert. Auch aus Österreich gab es bereits 240.000 TeilnehmerInnen. Erasmus ist aber weit mehr als ein sehr erfolgreiches Programm, um den universitären Austausch in Europa zu fördern. Es ist die beste Medizin gegen Ignoranz. Diejenigen, die an Erasmus teilnehmen, können die Lügen der RechtsdemagogInnen durchschauen, weil sie selbst erlebt haben, dass Europas Länder und ihre BewohnerInnen ganz anders sind, als es die Zerrbilder in den Fake News von Rechtsaußen vermitteln. Jeder Erasmusteilnehmer ist ein Botschafter für das gemeinsame Europa und ein Beitrag, um Europa zusammenwachsen zu lassen“, sagt Josef Weidenholzer, Vizepräsident der S&D-Fraktion im europäischen Parlament. ****

„Als Universitätslehrender habe ich selbst häufig erlebt, wie bereichernd Erasmus wirkt. Die Debatten werden durch die vielen verschiedenen Perspektiven facettenreicher und intensiver. Studierende wie auch Lehrende profitieren von diesem Austausch gleichermaßen. Umso wichtiger ist es, dass es uns SozialdemokratInnen gelungen ist, Erasmus auch für Lehrlinge und ArbeitnehmerInnen zu ermöglichen“, sagt Weidenholzer und ergänzt: „Allerdings müssen wir noch viel tun, um Erasmus unter Nicht-Studierenden bekannter zu machen. Wir alle müssen uns anstrengen, nicht immer nur das Negative zu transportieren, sondern auf die großen Chancen Europas hinzuweisen. Erasmus ist eine Chance für jeden, Europa persönlich zu erleben. Es ermöglicht uns allen Wanderjahre und belebt die alte Tradition des Auf-Die-Walz-Gehens, und so die Welt zu erleben, neu. Ich wünsche mir einen weiteren Ausbau des Programms. Vom Voest-Lehrling bis zur Pensionistin soll jeder Erasmus kennen. Nachdem jeder Erasmusteilnehmer Europa näher zusammenwachsen lässt, sollten wir diese Erfahrung möglichst allen EuropäerInnen ermöglichen“, sagt Weidenholzer. (Schluss) bj/mp

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