VP-Korosec: Angehörige den Rettungseinsatz für Tote bezahlen zu lassen ist absolut inakzeptabel!

Andere Bundesländer haben seit Jahren eine fixe Regelung - Wien findet seit 2013 keine Lösung

Wien (OTS) - "Dass Angehörige Rettungseinsätze in Wien auch dann bezahlen müssen, wenn der Arzt nur mehr den Tod des Patienten oder der Patientin feststellen kann, ist pietätlos und für mich schlichtweg inakzeptabel. Dieser Zustand gehört umgehend behoben, sodass den Angehörigen diese Kosten künftig erspart bleiben", erklärt die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec in Replik zu aktuellen Medienberichten, wonach in solchen Fällen knapp 100 Euro von den Rettungsorganisationen in Rechnung gestellt werden. Während andere Bundesländer für diese Fälle längst eine praktikable Lösung gefunden haben, wird in Wien seit mittlerweile 4 Jahren erfolglos zwischen Sozialversicherung und Rettungsorganisationen verhandelt.

Korosec verweist auf die Regelungen anderer Bundesländer, so werden etwa in Niederösterreich die Kosten in solchen Fällen durch das Land bezahlt, in Vorarlberg wird der Einsatz von der Sozialversicherung zur Gänze bezahlt und in Oberösterreich gibt es eine Kostenteilung zwischen Sozialversicherung, Land und Gemeinde.

"Die zuständige Gesundheitsstadträtin ist gefordert, rasch eine ordentliche Lösung zu finden, denn die derzeitige Situation ist für eine Weltstadt wie Wien absolut nicht in Ordnung", so Korosec abschließend.

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