„Der Nullpunkt von Raum und Zeit“ – Lichtinstallation von Biennale-Künstlerin Brigitte Kowanz im NHM Wien

Bis 20. August ist die Installation der Künstlerin im Rahmen der Sonderschau "Wie alles begann" zu sehen.

Wien (OTS) - Brigitte Kowanz gestaltet neben Erwin Wurm den österreichischen Beitrag zur 57. Biennale in Venedig, der ab 12. Mai 2017 im Österreich-Pavillon zu sehen ist. Noch bis 20. August 2017 ist Brigitte Kowanz` Lichtinstallation „Der Nullpunkt von Raum und Zeit“ in der Ausstellung „Wie alles begann. Von Galaxien Quarks und Kollisionen“ im NHM Wien zu erleben.

Die Ausstellung „Wie alles begann. Von Galaxien, Quarks und Kollisionen“ lädt ein zu einer Spurensuche, die über 13 Milliarden Jahre zurück in die Vergangenheit führt, zum Ursprung des Universums. Mit faszinierenden Bildern, spannenden Wissenschaftsexponaten und begehbaren Kunstinstallationen unternimmt die Ausstellung eine einzigartige Reise vom Anfang bis zum Ende unseres Universums und thematisiert jene Fragen, die Menschen seit Jahrhunderten beschäftigen: Woraus besteht das Universum? Was ist Dunkle Materie? Hat das Universum einen Anfang und ein Ende? Und: Was war vor dem Urknall?  

Kunstinstallation: Der Nullpunkt von Raum und Zeit von Brigitte Kowanz

Ein wunderbarer Fluchteffekt mit dem Ursprung im Zentrum: den Nullpunkt von Raum und Zeit.  

Der „Nullpunkt von Raum und Zeit“ thematisiert den Urknall als komplexe Ausdehnung von Raum und Zeit. Spiegel und Zweiwegspiegel sowie Neon, Argon und Xenon Röhren bilden in ihrem Wechselspiel eine sich öffnende virtuelle Unendlichkeit. Realer und fiktiver Raum verschränken sich und gehen ineinander über. Problematische Wirklichkeit. Kunst ist direkte Widerspiegelung der Erfahrungswelt, ist Übersetzungsleistung in andere Medien, ist Transformation gefundener Wirklichkeiten. Symbole können abstrakt oder gegenständlich erscheinen, Codes lesbar oder verschlüsselt sein. Kunst macht es einfach in der Form als Formulierung – und schwierig in der Aussage als Inhalt.  

Bei Brigitte Kowanz geht es um Lichtinstallationen, die als Raumbilder operieren und um Interventionen im architektonischen Zusammenhang, in denen eine graduelle Wider-Spiegelsichtung von Bedeutung mit einer chiffrierten Codierung abstrahiert ist. Zugleich sind ihre zahlreichen Werke mit Spiegeln oder im weitesten Sinne spiegelnden Elementen eine darauf sicher mittelbare Bezogenheit, die in ihrer Unbewusstheit oder eindeutigen Reflexion des Realen den Raum als Handlungsrahmen in den Mittelpunkt ihres Schaffens stellt. Die innere und äußere, also unsichtbare (molekulare) und sichtbare (spiegelnde) Wirklichkeit. (Gregor Jansen, Klarheit ganz bei sich, 2011) 

Neben Brigitte Kowanz` Lichtinstallation eröffnen sich durch die zeitgenössischen Werke von Kunstschaffenden wie Chris Henschke, Michael Hoch, Hofstetter Kurt, Eva Schlegel und Manfred Wakolbinger den Sinnen der Besucherinnen und Besucher alternative visuelle und akustische Blickwinkel auf die große Menschheitsfrage, wie alles begann. 

Aviso: Ab 25. Mai 2017 ist die Klanginstallation „Expansion of the Universe“ des jungen österreichischen Komponisten Rudolf Wakolbinger im Planetariumssaal den NHM Wien zu erleben. Dieses Werk bildet die Evolution des Universums akustisch ab. Das Stück dauert 13,8 Minuten entsprechend der 13,8 Milliarden Jahre vom Urknall bis in die Gegenwart. Die Partitur mit 1.036 Stimmen, ist 35m² groß und wird zum ersten Mal präsentiert.

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