ÖH: Grobe Verharmlosung des Nationalsozialismus und Hetze gegen Minderheiten keinesfalls tolerierbar

Inakzeptables Verhalten der Aktionsgemeinschaft muss Konsequenzen haben

Wien (OTS) - Die Wochenzeitung Falter veröffentlicht in ihrer aktuellen Ausgabe Screenshots von internen facebook und whatsapp Gruppen der ÖVP-nahen Aktionsgemeinschaft (AG). Die Studierendenvertreter_innen der AG machen sich über Menschen mit Down Syndrom lustig, verbreiten ihre rassistischen Standpunkte und relativieren den Nationalsozialismus und den Holocaust. Laut Falter ermittelt die Staatsanwaltschaft bereits wegen Wiederbetätigung.

Während am Wochenende tausende Menschen in Mauthausen den Opfern des faschistischen Terrorregimes gedacht haben, hatten die Studierendenvertreter_innen der Aktionsgemeinschaft offensichtlich nichts Besseres zu tun, als sich über ebenjene Opfer lustig zu machen. „Dieses Verhalten ist unwürdig, widerlich und stellt eine grobe Verharmlosung des Nationalsozialismus dar“, so Lucia Grabetz vom Vorsitzteam der ÖH Bundesvertretung. „Dass so etwas gerade von jener Fraktion kommt, die sich selbst immer dezidiert als unpolitische Studierendenfraktion bezeichnet bestätigt, dass die AG eben nicht jene harmlose Servicekraft ist, als die sie sich gerne darstellt.“

„Hetze gegen Minderheiten und Witze über die Vernichtungsmaschinerie der Nationalsozialisten ist ein inakzeptables Verhalten, dass von der ÖH Bundesvertretung unter keinen Umständen toleriert werden kann“, so Grabetz weiter und fordert Konsequenzen für das Handeln der Studierendenvertreter_innen der Aktionsgemeinschaft.

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