VSStÖ: Verhalten der Aktionsgemeinschaft JUS ist unentschuldbar!

VSStÖ fordert volle Aufklärung und politische Konsequenzen

Wien (OTS) - Wie die Wochenzeitung Falter in der aktuellen Ausgabe berichten wird, sollen hochrangige Mitglieder der ÖVP-nahen Aktionsgemeinschaft am Juridicum pietätlose Scherze bis hin zu extremer Verharmlosung des Holocaust in ihren internen Gruppen getätigt haben. Involviert sollen angeblich auch einige der aktiven und der zur ÖH-Wahl stehenden Kandidat_innen am Juridicum und an der Universität Wien sein.

„Uns war immer bewusst, dass die AG nicht die unpolitische Service-Kraft ist, als die sie sich selber gerne darstellt. Jedoch sind wir schockiert darüber, was sich tatsächlich im Hintergrund abspielt“, so Nada Taha Ali Mohamed, VSStÖ-Kandidatin für die Studienvertretung am Juridicum.

„Als Studierendenvertretung muss ich mich für alle Studierende, egal welcher Herkunft oder welchem Religionsbekenntnis, einsetzen. Hetze gegen Minderheiten ist in keinster Weise zu tolerieren“, zeigt sich Hannah Lutz, bundesweite Spitzenkandidatin des VSStÖ für die kommenden ÖH Wahlen, entsetzt. „Die in den Chatverläufen getätigten Aussagen und verbreiteten Bilder sind ein Schlag ins Gesicht all jener, die die Gräueltaten des NS-Regimes miterlebt haben. Das lustig zu finden, sagt viel über die Gesinnung der ‚unpolitischen‘ Aktionsgemeinschaft aus“, so Lutz weiter.

„Die Aktionsgemeinschaft regiert am Juridicum schon zu lange alleine und ohne jegliche demokratische Kontrolle. Nun braucht es dringend politische Konsequenzen, um eine volle Aufklärung zu ermöglichen“, führt Maximilian Blassnig, ebenfalls Kandidat am Juridicum, aus.

„Sollte die Veröffentlichung zeigen, dass die beteiligten Personen als ÖH-Funktionär_innen tätig sind oder kandidieren, oder eine Funktion innerhalb der Aktionsgemeinschaft ausüben, so fordern wir als VSStÖ politische und personelle Konsequenzen“, so Taha Ali Mohamed, Blassnig und Lutz abschließend.

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