Pflege- und Betreuungseinrichtungen zählen zu den am meisten überprüften Einrichtungen

NÖ Patienten- und Pflegeanwalt Bachinger: Nicht das gesamte Pflegesystem in Misskredit bringen

St. Pölten (OTS/NLK) - „Aufgrund eines Fehlverhaltens einzelner Einrichtungen das gesamte Pflegesystem in Misskredit zu bringen, ist der falsche Weg. Die Pflege- und Betreuungseinrichtungen zählen zu den am meisten überprüften Einrichtungen und es gibt in Niederösterreich schon seit Jahren eine regelmäßige Kontroll- und Aufsichtstätigkeit“, so der NÖ Patienten- und Pflegeanwalt Dr. Gerald Bachinger. Wie der aktuelle Bericht der Volksanwaltschaft festhalte, seien dabei auch die notwendigen Konsequenzen rasch gezogen worden. „Wichtig ist auf Empfehlungen und konstruktive Anregungen rasch zu reagieren und die Pflege- und Betreuungseinrichtungen ständig weiter zu entwickeln, wie dies am Beispiel des seit Anfang Jänner 2016 laufenden Innovationprojektes in den Pflege- und Betreuungszentren des Landes festgemacht werden kann“, so Dr. Bachinger.

Unabhängig vom jüngsten Bericht der Volksanwaltschaft hat das Land Niederösterreich im Bereich der Qualitätssicherung und der Sicherung der Lebensqualität der Heimbewohnerinnen und Heimbewohner bei den Pflegeeinrichtungen neue Wege eingeschlagen. Die NÖ Patienten- und Pflegeanwaltschaft hat mit 3. April 2017 – mit einem neuen Pflegeteam – neue Aufgaben im Rahmen eines proaktiven und präventiven Vorgehens übernommen. Es geht im Kernbereich um die Sicherung und Verbesserung der Betreuungs-, Pflege- und Lebensqualität für Heimbewohnerinnen und Heimbewohner, um allfällige Fehlentwicklungen rechtzeitig zu erkennen, frühzeitig helfen und unterstützen zu können und um Interventionen zur Verbesserung setzen zu können.

Auf den Punkt gebracht, gehe es darum, die weiterhin notwendigen behördlichen Interventionen, die grundsätzlich erhalten bleiben müssen, mit neuen Instrumenten und Methoden zu ergänzen, um die soziale Kompetenz, die Atmosphäre, die Teamkultur, die Betreuungskultur, die Kommunikationskultur, den Umgang mit und die Wertschätzung gegenüber den Heimbewohnerinnen und Heimbewohnern sowie den Angehörigen und die Führungskultur zu erheben und zu analysieren, so Bachinger.

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