FP-Wansch: Stadtrechnungshof bestätigt Misswirtschaft im Firmennetzwerk der Wiener Stadtwerke Holding AG

Missmanagement, Rechtsbrüche und Bilanzmanipulationen im Konzernbereich belegt

Wien (OTS) - In seinem Bericht auf Grund des freiheitlichen Prüfansuchens bestätigt der Stadtrechnungshof, dass bei der HH59 Garagenerrichtungs GmbH, einer Tochter der WIPARK Garagen GmbH, ein Schaden von fast einer halben Million Euro im Zusammenhang mit dem Projekt Wohnsammelgarage Geblergasse entstanden ist. Der Stadtrechnungshof deckt die Falschdarstellungen in den Jahresabschlüssen beispielsweise betreffend angeblicher Darlehen auf, berichtet Wiens FPÖ-Gemeinderat, LAbg. Dr. Alfred Wansch.

Durch eine Treuhandkonstruktion, bei der Private treuhändig 90 Prozent der Gesellschaftsanteile für die WIPARK GmbH halten, wurde zusätzlich das Bundesvergabegesetz vorsätzlich verletzt. Offen bleibt die Frage, aus welchem Grund die Verantwortlichen im Wiener Stadtwerke-Konzern nach außen eine zehn prozentige Minderheitsbeteiligung vortäuschen  - in Wirklichkeit jedoch durch die Treuhandkonstruktion Alleineigentümer der Gesellschaft sind. Die Antwort auf die Frage nach dem Zweck und einem legalen Nutzen wurde dem Stadtrechnungshof offensichtlich verwehrt. Es findet sich daher auch keine Antwort in dem gegenständlichen Prüfbericht.

„Die vom Stadtrechnungshof aufgedeckte Malversation ist erst die Spitze des Eisberges. Wir Freiheitliche werden an der Geschichte dran bleiben, damit sämtliche Verantwortlichen auch zur Rechenschaft gezogen werden“, versichert Wansch. Für ihn ist das lediglich ein weiterer Mosaikstein über das Gesamtbild der Zustände im Wiener Stadtwerke Konzern. (Schluss) hn

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ Wien
0664 1535826
nfw@fpoe.at
www.fpoe-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0002