„WELTjournal“ am 10. Mai: „Ukraine – Song Contest im Krieg“

Im „WELTjournal +“: „Korruption und Misswirtschaft – Putins leere Kassen“

Wien (OTS) - Diese Woche geht der „Eurovision Song Contest“ in der Ukraine über die Bühne, in einem Land, in dessen Ostteil Krieg herrscht. Zwar ist der Austragungsort Kiew vom Kriegsschauplatz etwa 800 Kilometer entfernt, trotzdem überschatten die Annexion der Krim und der Krieg mit den von Russland unterstützten Rebellen in Donezk den Megaevent – bis hin zum Einreiseverbot für die russische Kandidatin. Das „WELTjournal“ – präsentiert von Cornelia Vospernik – zeigt dazu am Mittwoch, dem 10. Mai 2017, um 22.30 Uhr in ORF 2 die Reportage „Ukraine – Song Contest im Krieg“ von Ukraine-Korrespondent Christian Wehrschütz.

In der anschließenden „WELTjournal +“-Reportage „Korruption und Misswirtschaft – Putins leere Kassen“ (23.05 Uhr) zeigt Reporter Udo Lielischkies ein Land, dessen Führung der Zentralregierung in Moskau zu entgleiten droht, und kommt zu dem Schluss: Wo einst Sozialismus war, regiert jetzt Raubtierkapitalismus.

WELTjournal: „Ukraine – Song Contest im Krieg“

Auch das Motto des Song Contests „Celebrating Diversity“ sorgt in der Ukraine für Spannungen. Homosexuelle stehen dort im Kampf um Anerkennung erst am Beginn und sehen sich Anfeindungen von weiten Teilen der Gesellschaft gegenüber. Zu den Feindbildern zählt auch der Begriff „Gender“. Frauen sind in Politik und Wirtschaft stark unterrepräsentiert, das Rollenbild ist traditionell-konservativ geprägt, der Schutz vor häuslicher Gewalt schwach. Ukraine-Korrespondent Christian Wehrschütz zeigt im „WELTjournal“ die Stimmung in Kiew in den Tagen des 62. „Eurovision Song Contest“.

WELTjournal +: „Korruption und Misswirtschaft – Putins leere Kassen“

Im russischen Fernsehen kennt man Präsident Wladimir Putin als den starken Mann, der alles im Griff hat. Doch seine Versuche, die Wirtschaft vom Kreml aus zentral zu lenken, zeigen eine andere Realität: Vor allem in der russischen Provinz versinkt Putins oft beschriebene „Vertikale der Macht“ in einem grenzenlosen Sumpf von Korruption und Misswirtschaft, von Banditentum und Beamtenwillkür. Im Süden Russlands etwa werden privatisierte Kolchosen in den Ruin getrieben – von Agrarkonzernen, die deren Land wollen. Das Vieh der erbeuteten Betriebe wird geschlachtet. Molkereien, Fleischverarbeitung, Brotfabriken werden geschlossen. Ganze Orte verlieren ihre Kindergärten, Schulen, Feuerwehren, die zuvor vom jetzt aufgelösten Landwirtschaftsbetrieb finanziert wurden. Korrupte Eliten beuten Land und Rohstoffe aus, während Investitionen in Industrie und Infrastruktur ausbleiben.

Die Sendungen sind auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) – vorbehaltlich vorhandener Online-Lizenzrechte – als Live-Stream sowie nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar.

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