NEOS Wien/Emmerling zu Vienna Ring Tram: Teures Hobby der Wiener Linien

Bettina Emmerling: „Wenn die Wiener Linien nicht imstande sind einen wirtschaftlichen Betrieb auf die Beine zu stellen, sollte man Private ranlassen.“

Wien (OTS) - „Stadträtin Ulli Sima sollte besser die Finger von Touristen-Hobbys lassen. Nach der Misswirtschaft bei der von Wien Kanal durchgeführten Dritte-Mann-Tour, haben wir bei der Vienna Ring Tram den nächsten Beleg, dass die städtischen Betriebe sich besser auf ihre Kernaufgaben konzentrieren sollten, anstatt sich mit Steuergeld erfolglos in der Tourismusbranche zu versuchen. Dass die Wienerinnen und Wiener diese Unfähigkeit zahlen müssen, ist unverantwortlich und inakzeptabel“, zeigt sich Bettina Emmerling, Verkehrssprecherin von NEOS Wien, verärgert über den heute erschienen Nachprüfungsbericht des Stadtrechnungshofes zur Vienna Ring Tram, die von den Wiener Linien betrieben wird. 

„Die Wiener Linien sind zwar einer der besten, aber auch einer der teuersten Verkehrsbetriebe der Welt. Jedes Jahr müssen rund 550 Millionen zugeschossen werden – den U-Bahn-Bau noch nicht mitgerechnet. Das sind 300 Euro pro Wienerin und Wiener, die dann natürlich zusätzlich noch die Tickets löhnen müssen. Die Geschäftszahlen bei der Vienna Ring Tram haben sich seit der ersten Prüfung des Stadtrechnungshofes zwar verbessert, aber es ist nicht einzusehen, dass man hier immer noch keine nachhaltig schwarzen Zahlen schreibt. In den vergangen Jahren mussten die Wiener Linien der Vienna Ring Tram insgesamt 382.000 Euro zuschießen. In welcher anderen Stadt außer Wien müssen derartige Touristen-Rundfahrten bezuschusst werden?“, fragt sich Emmerling. „Wenn sich ein Privater findet, der die Vienna Ring Tram wieder auf Vordermann bringen kann, sollte man diese Chance nutzen. Sollte dies nicht der Fall sein, wäre es dringend anzuraten, den Empfehlungen des Stadtrechnungshofes auf Einstellung des Betriebs zu folgen“, so die Verkehrssprecherin abschließend.

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