Pensionistenverband gegen Pflegemissstände: Einheitliche Standards, rigorose Kontrollen, volle Transparenz.

PVÖ-Gesundheitsexpertin Pittermann: Auch Geriatrie-Ausbildung für Ärzte und Fachpersonal dringend notwendig.

Wien (OTS) - Der Pensionistenverband Österreichs (PVÖ) spricht sich in der Pflege-Diskussion für ein Drei-Punkte-Programm zur Beseitigung der Pflege-Missstände aus. Generalsekretär Andreas Wohlmuth: „Punkt eins: Österreichweit gültige Qualitäts-Kriterien, die deutlich über den aktuellen Mindeststandards liegen, müssen ehestmöglich erstellt und umgesetzt werden. Punkt zwei: Regelmäßige Kontrollen – unangemeldet - durch Experten auf dem Gebiet der Altenpflege sollen die Einhaltung dieser Qualitäts-Standards überprüfen. Punkt drei:
Veröffentlichte Dokumentationen der Ergebnisse dieser Kontrollen sollen einen transparenten Überblick über den aktuellen Status der Pflege-Qualität jeder österreichischen Pflegeeinrichtung geben.“

Die Gesundheitssprecherin des Pensionistenverbandes Österreichs, die ehemalige Primaria und Gesundheitspolitikerin Dr. Elisabeth Pitterman, spricht sich in diesem Zusammenhang für eine Zusatzqualifizierung der Ärztinnen und Ärzte aus: „Geriatrie für Allgemeinmediziner sowie eine Geriatrie-Facharztausbildung sind dringend angezeigt“, sagt Pittermann, „schließlich wird der Anteil an hochbetagten und pflegebedürftigen Menschen in den nächsten Jahren und Jahrzehnten stark zunehmen.“

Österreich nimmt laut Pittermann „eine Spitzenposition“ in der medizinischen Versorgung ein, „im Spezialfach Geriatrie gibt es aber Aufholbedarf!“ Für Pittermann ist diese Forderung auch „im Lichte der Debatte um die Qualität der Pflege zu sehen: Auch für den Pflegebereich ist die Zusatzqualifizierung Geriatrie unabdingbar!“, so Pittermann abschließend.
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