Auf Kurs im Kanu – bei schönstem Sonnenuntergang

Jan und Nadine bewegen sich in Luzern normalerweise auf sicherem Untergrund. Nun wagen sie sich auf wackliges Gelände. Beim Sonnenuntergang im Kanu geht ihnen so manch ein Licht auf.

Wien/Luzern (OTS) - Sunset Bar im Hotel Seeburg, unweit vom Verkehrshaus Luzern, direkt am Ufer des Vierwaldstättersees. Jetzt ein kühler Drink vor dem Abenteuer! Doch daraus wird nichts: Reto Wyss, Geschäftsführer der Kanuwelt, bittet Jan und Nadine zum «Tanz auf dem See». Gemeinsam tragen die angehenden Paddler die knallroten Kanus vom Parkplatz über die Straße zum See. Alle packen mit an.

Auf dem Trockenen rudern

Und dann geht’s auch gleich los – nicht mit Paddeln, sondern mit fachmännischer Instruktion. Mit von der Partie sind heute Abend sechs Teilnehmer, vier davon blutige Anfänger. Wie hält man das Paddel richtig in der Hand, wie verhindert man das Kippen – und wie steuert man eigentlich so ein wackliges Ding? Alle stürzen sich in die Schwimmweste, Reto – auf dem Bauch liegend – hilft jedem beim Einsteigen. Und sonst sind da noch Metallsteg und eine kleine Leiter als letzte Anker. Mit jedem Meter wächst das Vertrauen, munter geht’s voran, die Stimmung steigt. Laufend erteilt Reto Hinweise und ermahnt die Gruppe, genügend Abstand zu halten. Insbesondere, wenn das mächtige Dampfschiff «Uri» vorbeizieht – denn dann gilt es im rechten Winkel frontal gegen die Wellen anzukämpfen.

In der Balance vor den Augen des Schutzpatrons

Eine gute halbe Stunde schon sind die Kanuisten nun unterwegs, als sie die Statue am Meggenhorn grüßt. Sind wir hier in Rio gelandet? Nein, der Christus mit weit ausgebreiteten Armen wurde von einem Entlebucher Künstler bereits zu Beginn des letzten Jahrhunderts geschaffen, also dreißig Jahre früher als dessen Pendant in Brasilien. Viel älter noch ist die kleine Kapelle auf der winzigen Insel in der Bucht. Hier haust der Heilige Bischof Nikolaus, der Patron der Schiffsleute und Matrosen. In seiner Obhut ruhen sich die Kanufreunde aus, kein Wort durchbricht die magische Ruhe. Sanfte Wellen kräuseln sich im seichten Wasser, Stockenten und Haubentaucher umkreisen die roten Gefährte, die kurz darauf feuerrot glühen. Spektakulär versinkt die Sonne im Seebecken, und fast will einem scheinen, als ob der sagenumwobene Luzerner Hausberg Feuer speie. Doch der Drachen am Pilatus hält sich ruhig. Ein letztes Selfie noch vor heimatlicher Kulisse, bevor die Kanu-Neulinge den sicheren Hafen ansteuern. Und allen Beteiligten – Jan und Nadine inklusive – ist sonnenklar, dass sie sich dieses Feierabendbier mit vorgängigem Kraftakt fortan des Öfteren gönnen werden.

Weitere Informationen: www.kanuwelt.ch, www.luzern.com

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