Senat der Wirtschaft begrüßt die Aufforderung des österreichischen Werberates, das AK OÖ Video sofort zu stoppen.

Wien (OTS) - „Eine andere Reaktion, als eine Verurteilung des AK OÖ Videos hätte zwar Niemand verstanden, trotzdem ist erfreulich, dass sich auch die Werbeseite von diesem „Produkt“ eindeutig distanziert und zu einer sofortigen Einstellung der Veröffentlichung aufruft“, deponiert Hans Harrer, Vorstandsvorsitzender des Senats der Wirtschaft, der sich, als einer der Wenigen, rasch öffentlich zu diesem Skandalvideo geäußert und auch den Werberat angerufen hat. Der österreichische Werberat schreibt u.a. in seiner Urteilsbegründung, „dass der beanstandete Spot eine ganze Berufsgruppe diskriminiert“. „Es war erstaunlich wie lange es gebraucht hat, bis es Reaktionen in der Öffentlichkeit gegeben hat“, so Harrer weiter, der nach wie vor nicht verstehen kann, dass AK Präsident Rudolf Kaske dieses Video zwar als nicht gerade gelungen bezeichnet hat, aber ansonsten der Meinung ist, die AK OÖ kann machen was sie will. Dass in diesem Video nicht nur Unternehmer, sondern auch durch die Darstellung der MitarbeiterInnen diese diskriminiert werden, ist sichtlich den meisten Personalvertretern, wie dem Zwangsmitgliedschafts-Verein AK völlig egal. Es ist schade, dass es in diesem Land nicht einmal einen Konsens des Anstandes gibt.

Man darf gespannt sein, ob es die AK OÖ überhaupt der Mühe wert findet, die Verurteilung anzuerkennen und die Aufforderung des sofortigen Stopps der Kampagne in die Wege zu leiten.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Karin Keglevich-Lauringer
Special Public Affairs GmbH
Tel: 01-5322545-10 oder 0664 3380834
Email: keglevich@spa.co.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0018