FP-Seidl: Wird auch die Bestellung des neuen KAV-Direktors ein finanzieller Supergau?

SPÖ und Grüne wollen Nachfolger wieder hinter verschlossenen Türen auspackeln und die Wiener vor vollendete Tatsachen stellen

Wien (OTS) - Überraschend ehrlich hat eine SPÖ-Gemeinderätin in der Gemeinderatssitzung vergangenen Freitag im Rahmen der aktuellen Stunde die Inkompetenz des ehemaligen KAV-Direktors Dr. Udo Janßen thematisiert.„Was wir Freiheitliche schon knapp nach Antritt seiner kurzen Amtszeit gesagt haben, haben die Sozialisten also nach drei Jahren auch verstanden. Wir gratulieren herzlich“, kommentiert der Gesundheitssprecher der FPÖ-Wien, LAbg. Wolfgang Seidl, die überraschende Erkenntnis.

Die dringend notwendige, vorzeitige Auflösung des Vertages mit Janßen hat der Stadt und damit dem Steuerzahler unglaubliche 400.000 Euro Abschlagszahlung gekostet. „Diese unglaubliche Summe muss man wohl auszahlen, weil der einstige Vertrag vermutlich schlecht formuliert wurde. Zur Kasse gebeten wird wieder einmal der Bürger“, kritisiert Seidl.

Da der Posten des KAV-Direktors vermutlich wieder besetzt wird, haben die Freiheitlichen einen Antrag eingebracht, der ein öffentliches Hearing der potentiellen Kandidaten im Wiener Gemeinderat vorsieht. Dieser wurde mit den Stimmen der Roten und Grünen abgelehnt.

„Die Stadtregierung läuft also wieder Gefahr, dass man auch diesmal nicht den bestqualifiziertesten Kandidaten auswählt. Wozu das führen kann, durften Patienten wie Steuerzahler im Fall Janßen erleben“, befürchtet Seidl eine weitere Packelei zu Ungunsten der Wiener.
Seidl hofft, dass die Stadtregierung hinter verschlossenen Türen diesmal wenigstens einen anständigen Vertrag zustande bringt. „Eine nochmalige Abschlagszahlung über mehrere hunderttausend Euro für inkompetente Führungskräfte darf es nicht mehr geben“, so Seidl abschließend.

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