Start der Einreichungen für den Österreichischen Gründerpreis Phönix 2017

Start-ups, Spin-offs und Prototypenprojekte werden aufgerufen, ihre wirtschaftlich erfolgreichen Forschungs- und Entwicklungsergebnisse ab 8.5.2017 bei der aws einzureichen.

Wien (OTS) - „Die Umsetzung von aussichtsreichen Innovationen soll in Österreich nicht an hemmenden Rahmenbedingungen scheitern. Gerade junge Menschen mit Mut, Innovationskraft, Kreativität und Unternehmergeist müssen unterstützt werden. Entrepreneurship - als nachhaltiges, innovatives und unternehmerisches Wirken - ist dabei das Schlüsselwort.“ betont der Staatssekretär Harald Mahrer anlässlich des Einreichstarts.

„Mit dem Phönix wollen wir sowohl jungen, erfolgreichen Unternehmen eine Bühne bieten, als auch qualitativ hochwertige Forschungsleistungen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen auszeichnen. Die eingereichten Projekte sollen als Aushängeschild für die exzellente österreichische Ausbildung und Forschung sowie weltweit als Vorbilder für gelungene Ausgründungen dienen“ so Mahrer weiter.

Der Österreichische Gründerpreis Phönix wird auch 2017 wieder in fünf Kategorien vergeben:

Frauen

Insgesamt werden die Potenziale von Frauen insbesondere im Bereich von High-Tech-Gründungen bislang nur unzureichend genutzt. Die Auszeichnung soll daher ein Signal setzen, um auch entsprechende role models zu etablieren. Aus dem Pool aller eingereichten Projekte wird von der Jury ein erfolgreiches Projekt ausgewählt, an dem eine Frau als Forscherin, Gründerin oder Geschäftsführerin maßgeblich beteiligt ist.

Spin-off

Ausgezeichnet werden Verwertungs-Spin-Offs mit ihrer Forschungseinrichtung, die unter anderem aus öffentlichen Universitäten, Fachhochschulen oder Kooperationsprogrammen (wie Research Studios Austria, COMET-Zentrum oder CD-Labors) hervorgegangen sind.

Prototypen

„Modelle" oder Prototypen veranschaulichen die Machbarkeit von Innovationen und beschleunigen dadurch die Verwertung in Gesellschaft und Wirtschaft. Einreichberechtigt sind alle Universitäten, öffentliche Forschungseinrichtungen und Unternehmen, die bei folgenden Programmen der Förderagenturen aws bzw. FFG ab 1. Jänner 2011 eingereicht haben: PRIZE (aws), PreSeed (aws), Seedfinancing (aws), High Tech Start-up (FFG), Start-up (FFG) sowie RSA (FFG).

Business

Einreichberechtigt sind kreative Start-ups, deren innovative Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen zur Lösung sozialer, gesellschaftlicher oder umweltrelevanter Herausforderungen beitragen.

Start-up international

Internationale Ideen, die in Österreich in Form einer Gründung umgesetzt werden unterstreichen die Vielfalt von unterschiedlichen Marktzugängen. Teilnahmeberechtigt sind innovative Start-ups, deren ursprüngliche Geschäftsidee (geistiger Ursprung) außerhalb Österreichs entwickelt wurde und durch Unternehmensgründung in Österreich umgesetzt wird.

Die Auswahl der Gewinnerinnen und Gewinner erfolgt durch eine international besetzte Fachjury.

„Es gilt Forschungs- und Entwicklungsarbeit in einer wirtschaftlich erfolgreichen Form auf den Markt zu bringen. Die aws unterstützt zukunftsträchtige Projekte in einem Stadium, in dem andere Finanzierungsformen noch nicht zur Verfügung stehen. Der Phönix-Preis bietet jenen ausgezeichneten Technologien eine Bühne und ein Publikum, die dieses Ziel erreicht haben“, erläutert die aws Geschäftsführung Edeltraud Stiftinger und Bernhard Sagmeister.

Organisiert wird der Phönix von der Austria Wirtschaftsservice (aws) in Kooperation mit der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).

Details zu den einzelnen Kategorien und zur Einreichung finden interessierte Forschungseinrichtungen und Unternehmen unter:
www.aws.at/foerderungen/phoenix/

Interessierte Unternehmen können sich bis zum 23. Juni 2017 bewerben.

Rückfragen & Kontakt:

Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH
Leiter Unternehmenskommunikation
Mag. Matthias Bischof
+43 1 501 75 - 375
m.bischof@aws.at
www.aws.at

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