FP-Fürnkranz: Rot-grüner Hochhausantrag ist Pflanz in Reinkultur

Heumarkt-Hochhaus ist schon nach geltendem Recht unzulässig

Wien (OTS) - „Vassilakou müsse nur bestehendes Recht befolgen, dann gäbe es keinen Turm am Heumarkt und somit auch kein Problem mit der UNESCO und dem Weltkulturerbe“, fasst FP-Gemeinderat LAbg. Georg Fürnkranz die heutige Debatte im Wiener Gemeinderat zur Flächenwidmung am Heumarkt zusammen.

Die rot-grüne Alibiaktion in Gestalt eines Antrags, der besagt, dass nach dem gegenständlichen Hochhaus kein weiteres in der Inneren Stadt mehr genehmigt werden soll, sei an Absurdität und Dreistigkeit schwer zu überbieten. „Wenn man selbst weiß, dass der Bau internationalem, Bundes- und Landesrecht widerspricht und somit schlicht und einfach nicht genehmigungsfähig ist, kann man das Problem nicht mit dem Versprechen lösen, sich nach einer letzten Sünde künftig an die Regeln halten zu wollen“, stellte Fürnkranz fest.

„Sogar SP-Minister Drozda hat festgestellt, dass das rot-grüne Wien mit seinem Welterbe so schlecht umgehe, dass man der Stadtregierung diese Kompetenzen wegnehmen und bei ihm ansiedeln sollte“, erinnerte Fürnkranz. 

„Für die FPÖ ist klar, dass in der verfahrenen Situation nur ein ‚Zurück an den Start‘ für das Projekt Heumarkt und eine klare Verankerung der Berücksichtigung des Weltkulturerbes im Baurecht massiven Schaden für Wien abwenden kann“, forderte Fürnkranz abschließend.

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