Juraczka/Olischar: In der Stadtplanung braucht es Sicherheit, Orientierung und Verbindlichkeit

Weltkulturerbe darf nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden - ÖVP unterstützt Misstrauensantrag gegen Vassilakou

Wien (OTS) - „Wenn man sich die Äußerungen von Grün-Gemeinderat Christoph Chorherr anhört, dann wird der Eindruck erweckt, dass die UNESCO einen Feind der Stadt Wien darstellt und die Stadtentwicklung behindert und einschränkt. Doch ganz im Gegenteil, das Weltkurerbe ist nicht etwas, was man einfach leichtfertig aufs Spiel setzen darf“, so ÖVP Wien Klubobmann Manfred Juraczka in der heutigen Sitzung des Wiener Gemeinderates.

Dass Gemeinderat Chorherr nicht immer ein vehementer Gegner des Weltkulturerbes war, zeige ein Blick ins Archiv. Sei es beim Projekt rum um Wien-Mitte oder bei Schönbrunn. Damals wurde seitens Chorherr betont wie wesentlich das Weltkulturerbe sei. „Aber jetzt ist plötzlich offensichtlich alles ganz anders“, so Juraczka weiter.

„Es wäre die Aufgabe von Vassilakou gewesen in Übereinstimmung mit dem Projektbetreiber den Erhalt des Weltkulturerbe sicherzustellen. Hier hat sie versagt. Deswegen werden wir den heutigen Misstrauensantrag gegen die Planungsstadträtin auch unterstützen“, so Juraczka weiter, der betont, dass der heutige rot-grüne Beschlussantrag in Zusammenhang mit den Hochhäusern in der Innenstadt lediglich als Entlastungsangriff und als Pflanz zu sehen sei. Frei nach dem Motto: „Einmal haben wir noch gesündigt, aber jetzt sind wir brav.“

„In der Stadt Wien kocht jeder sein eigenes Süppchen, die Verantwortung wird weitergeschoben und es besteht keine Rechtsverbindlichkeit. Die derzeitige Situation wird immer mehr durch Beliebigkeit geprägt. Was es aber braucht sind Verbindlichkeit, Sicherheit und Orientierung für die Planerinnen und Planer“, ergänzt ÖVP Wien Planungssprecherin Gemeinderätin Elisabeth Olischar.

„So kann es nicht weitergehen. Stadtplanung muss heute funktionieren, sonst muss man morgen reparieren“, so Olischar abschließend.

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