NEOS/Meinl-Reisinger: Bürger haben genug von Stillstand und innerparteilichen Streitigkeiten

Beate Meinl-Reisinger: „Die Zukunft der Bildung ist die zentrale Frage für Wien und die Stadtregierung braucht rasch eine Antwort darauf.“

Wien (OTS) - „Jedes Jahr verlässt ein Drittel der jungen Wienerinnen und Wiener die Schule, ohne sinnerfassend lesen zu können. Diese Situation ist dramatisch und verlangt nach sofortigem Handeln. Wenn also Bildungsstadtrat Czernohorsky in Aussicht stellt, man werde langsam in den nächsten Jahren daran arbeiten, mehr Schulsozialarbeiter anzustellen, dann ist das fahrlässig. Inzwischen ist die rot-grüne Regierung hauptsächlich mit sich selbst beschäftigt. Die Wienerinnen und Wiener interessieren sich nicht für die innerparteilichen Situationen, sie wollen, dass gearbeitet wird“, betont NEOS Wien Klubchefin Beate Meinl-Reisinger in der heutigen Wiener Gemeinderatssitzung. 

„Wenn wir uns mit Städten wie Prag, Bratislava oder Warschau vergleichen, so müssen wir feststellen, dass wir von diesen schon längst überholt werden. Es ist also nicht nur moralisch verwerflich, dass elf Prozent unserer Schülerinnen und Schüler die Schule abbrechen, sondern auch wirtschaftlich unverantwortlich. Wir gefährden den Wirtschaftsstandort Wien, wenn die Stadtregierung nicht in die Gänge kommt“, warnt Meinl-Reisinger.  

„Wir NEOS haben ja den Anspruch, nicht nur zu kritisieren, sondern auch sinnvolle Vorschläge zu bringen. Im Herbst 2015 haben wir vorgelegt, wie man 500 Mio. Euro in der Verwaltung und dem politischen System einsparen kann, ohne die Demokratie zu gefährden. Die Wiener Parteienförderung ist absurd hoch und bringt den Wienerinnen und Wienern nichts: keine leistbaren Wohnungen, keine bessere Bildung und keine gesicherte Gesundheitsversorgung. Das alles würden die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt dringend brauchen anstatt der unsinnigen Inserate und der Selbstbeweihräucherung der rot-grünen Stadtregierung. Es wird Zeit, dass sie diesen Stillstand beendet und die wirklich wichtigen Dinge in dieser Stadt angeht“, schließt Meinl-Reisinger.

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