Wr. Gemeinderat – Birgit Jischa (SPÖ): „Das Spitalskonzept ist richtig, wichtig und gut!“

Politische Entscheidungsträger und KAV-Führung müssen an einem Strang ziehen, um es bestmöglich umzusetzen

Wien (OTS/SPW-K) - In der heutigen Sitzung des Wiener Gemeinderats bricht Birgit Jischa (SPÖ) eine Lanze für das Spitalskonzept 2030: „Es beinhaltet die notwendigen Reformen zur Gewährleistung medizinischer Qualität, zur Sicherung der Finanzierbarkeit des öffentlichen Gesundheitssystems sowie zur Verhinderung von Privatisierung.“

„Wien ist als Hauptstadt besonders attraktiv“, stellt Jischa fest. „Immer mehr Menschen benötigen ärztliche Hilfe oder medizinische Versorgung. Daher ist es vor allem in Ostösterreich zu Engpässen zum Beispiel bei CT- und MRT-Untersuchungen gekommen.“ Durch die Einigung zwischen Wirtschaftskammer und Sozialversicherung ist dieses Problem allerdings gut gelöst worden. „Die Deckelung wurde durch die Krankenkassen aufgehoben, Privatpatienten werden nicht mehr vorgereiht.“

Zwtl.: Chance, das Vertrauen wiederzugewinnen =

„Das Wiener Spitalskonzept ist richtig, wichtig und gut“, betont Jischa. „Es führt aber zu massiven Umstrukturierungen bei laufendem Betrieb und ist wegen der Inkompetenz des bisherigen KAV-Direktors Udo Janßen nicht einmal ansatzweise umgesetzt worden.“ Das habe zu Verunsicherung und Vertrauensverlust auch seitens der MitarbeiterInnen geführt. „Der Abgang von Udo Janßen bietet nun die Chance, das gegenseitige Vertrauen zurückzugewinnen und durch Einbindung der Personalvertretung und die Umsetzung des Masterplans weiter voranzubringen“, so Jischa.

„Dafür müssen Führung, Management, Personal und politische Entscheidungsträger an einem Strang ziehen. Als Mitglied des Gesundheitsausschusses werde ich die weitere Entwicklung genau verfolgen“, schließt die SP-Abgeordnete. 

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