NEOS Wien/Penzing ad Otto-Wagner-Areal: Gesamtkonzept noch in weiter Ferne?

Wolfgang Gerold: „Ungewissheit und mangelnde Transparenz stehen an der Tagesordnung.“

Wien (OTS) - „Die Anliegen und Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger sind der Stadtregierung sichtlich nicht wichtig. Seit Jahren lässt sie die Wiener Bevölkerung auf ein Nachnutzungskonzept für das Otto-Wagner-Areal in Penzing warten, dabei gibt es seit 4 Jahren ein detailliertes Ergebnis der Mediation sowie ein Expertenergebnis. Bislang hat die rot-grüne Stadtregierung wenig unternommen, um dieses Areal, das so groß ist wie der 8. Bezirk und ein einzigartiges Jugendstilensemble darstellt, einerseits durch Beantragung des Weltkulturerbestatus oder einen Flächenwidmungsplan zu schützen und andererseits Vorsorge zu tragen, es zu einem einzigartigen Stadtteil weiterzuentwickeln. Dass derzeit im Osten des Areals ohne Konzept einfach drauflos gebaut wird, ist absolut unverantwortlich und gefährdet das wertvolle Ensemble. Natürlich sind wir für einen Flächenwidmungsplan, der das Ensemble schützt, aber nicht für einen, der Neubauten im Nachhinein ‚genehmigt‘ “, so Wolfgang Gerold, Bezirksklubobmann von NEOS Penzing anlässlich der heute stattfindenden Sondersitzung der Bezirksvertretung.

„Es bedarf dringend eines umfassenden Gesamtkonzepts, um das Ensemble nicht Schritt für Schritt immer mehr zu zerstören, sondern es für die zukünftigen Generationen zu einem lebenswerten Stadtteil zu gestalten. Während die Stadt hier säumig bleibt, werden wir gemeinsam mit Expert_innen und Bürger_innen an einem integrierten Gesamtkonzept arbeiten“, so Wolfang Gerold abschließend.  

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