FPÖ-Loibl zu Otto-Wagner-Spital: Rot-Grün hält die Bürger weiter nur hin

Sondersitzung der Bezirksvertretung Penzing - Nachnutzungskonzept jetzt und im Einvernehmen mit den Bürgerinitiativen

Wien (OTS) - Anlässlich der außerordentlichen Sitzung der Bezirksvertretung Penzing fordern die Freiheitlichen unverzüglich die Erstellung eines verbindlichen Nachnutzungskonzepts im Einvernehmen mit den Bürgerinitiativen. „Es geht nicht  an, dass bereits jetzt ein Bauwerk errichtet wird, dann im Sinne einer Salamitaktik im Osten des Areals des Otto-Wagner-Spitals weitere Wohnbauten errichtet werden sollen und die Öffentlichkeit damit vor vollendete Tatsachen gestellt wird“, begründet der Klubobmann der FPÖ-Penzing, Mag. Bernhard Loibl. Zum 100. Todestag von Otto Wagner muss sichergestellt werden, dass sein Werk erhalten bleibt und nicht durch Wohnbau, Kommerzialisierung und gewerbliche Nutzung zerstört wird, stellt Loibl klar.  

Die FPÖ stellt fest: Ein Nachnutzungskonzept, das das Jugendstilensemble als Weltkulturerbe bewahrt und vor weiterer Zerstörung schützt, kann nur im Einvernehmen mit den Bürgerinitiativen erstellt werden. Eine medizinische und soziale Nutzung hat dabei absoluten Vorrang; die Vorschläge reichen von Ausbildungsstätten für medizinische Berufe bis hin zu Wohnstätten für Behinderte Jugendliche in den leerstehenden Pavillons oder einem Hospiz für Kinder. 

Es bleibt zu hoffen, dass sich bei der außerordentlichen Sitzung der Bezirksvertretung, die die Penzinger Freiheitlichen beantragt haben, endlich die Stimme der Vernunft durchsetzen und der Antrag der Freiheitlichen, ein verbindliches Nachnutzungskonzept für das Otto Wagner Spital Areal unverzüglich zu erstellen, angenommen wird. Pläne für eine temporäre Nutzung, die etwa zur Unterbringung von noch mehr Asylanten in den leerstehenden Pavillons führen kann, erteilen die Penzinger Freiheitlichen eine klare Absage. „Ein verbindliches Nachnutzungskonzept darf nicht durch Provisorien, die sich über weitere Jahre ziehen können, verdrängt werden“, so Loibl abschließend.

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