Die Bäuerinnen NÖ zur Mindesthaltbarkeit: Aufklärungsarbeit schon bei Schülern

Mindesthaltbarkeits- ist kein Wegwerfdatum - Aus Resten lässt sich noch viel zaubern

St. Pölten (OTS) - Jährlich landen in Niederösterreich originalverpackte Lebensmittel im Wert von rund 250 Mio. Euro im Müll. Nicht alle davon sind verdorben. Seit dem Jahr 2008 weisen die Bäuerinnen Niederösterreich auf diese Problematik hin. Sogar eine eigene Kochbroschüre unter dem Titel "Resteküche" wurde herausgegeben und soll zeigen, dass übrig gebliebene Lebensmittel durchaus noch ihren großen Auftritt haben können. 

Trotzdem sieht die Präsidentin der Bäuerinnen Niederösterreich, Irene Neumann-Hartberger, nach wie vor Handlungsbedarf: "Die meisten Menschen verstehen unter dem Mindesthaltbarkeitsdatum ein Wegwerfdatum. Das ist schade. Wie das Wort sagt, ist die Ware mindestens so lange haltbar, wahrscheinlich aber länger gut genießbar. Auch im Gasthaus kann der Gast ganz leicht Lebensmittelabfälle vermeiden, indem er den Rest seines Schnitzels für die Jause mit nach Hause nimmt. Das muss man allerdings alles wissen und auch der Wert unserer Lebensmittel sollte uns allen wieder in Erinnerung gerufen werden." Vor allem ein eigenes Unterrichtsfach in den Pflichtschulen könnte hier Abhilfe schaffen. "Lebensmittel und alles was dazu gehört, müssen fixer Bestandteil des Unterrichts werden. Mit einem Fach 'Lebensmittelerzeugung und Lebensmittelkunde' könnten wir einiges in diesem Bereich vorantreiben", so Neumann-Hartberger. (Schluss)

 


 

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