Mailath verurteilt Beschmierung Shoa Mahnmal

Stadt reagierte umgehend und ließ Schaden bereits beheben

Wien (OTS) - „Das Beschmieren des Shoah Mahnmals auf dem Judenplatz ist auf das Schärfste zu verurteilen. Es ist nicht bloß die Beschädigung eines Objekts im öffentlichen Raum – es ist die Beschädigung unserer Ehre“, erklärt Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny. „Selbst wenn das Graffiti lediglich ein Akt der Dummheit und Ignoranz war, so beschämt er die Bürgerinnen und Bürger, die ehrlichen Herzens Verantwortung für die Vergangenheit und Zukunft ihrer Stadt übernehmen. Ein Schriftzug ist schnell entfernt. Die Unentschuldbarkeit bleibt. Es gilt, wachsam und sensibel gegenüber allen Formen und Tendenzen von Antisemitismus in unserer Gesellschaft zu sein“, schließt Mailath.

Nach Bekanntwerden der Beschmierung des Mahnmals habe die Stadt sofort gehandelt und dessen Reinigung veranlasst.

Das Mahnmal für die österreichischen jüdischen Opfer der Shoa ist nach einer Idee von Simon Wiesenthal von der englischen Künstlerin Rachel Whiteread entworfen worden. Es wurde am 25. Oktober 2000 – dem Vortag des österreichischen Nationalfeiertages – enthüllt.

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