„matinee“ am 7. Mai: „Entlang der Dordogne“, Teil zwei, „Sprechen Sie Wienerisch“ und Festwochen-Ausblick

Außerdem: „Die Kulturwoche“

Wien (OTS) - Passend zur Präsidenten-Stichwahl in Frankreich eröffnet die „matinee“ am Sonntag, dem 7. Mai 2017, um 9.05 Uhr in ORF 2 mit einem Ausflug in den Südwesten des Landes und zeigt den zweiten und letzten Teil der Dokumentation „Entlang der Dordogne“ von Michael Trabitzsch über „Die sanftgrünen Hügel des Bergerac“. In „Sprechen Sie Wienerisch“ (9.50 Uhr) fragt Ernst A. Grandits danach, wie es heutzutage um das Wienerische in Sprache und Kultur bestellt ist. „Wiener Festwochen 2017 – Einblicke, Ausblicke, Visionen“ (10.15 Uhr) stehen anschließend mit der gleichnamigen Dokumentation von Nina Dallos auf dem Programm, die einen Vorgeschmack auf die prägnantesten Produktionen des Kulturfestivals, das am 12. Mai unter der künstlerischen Leitung des neuen Intendanten Tomas Zierhofer-Kin startet, gibt. Zum Abschluss des von Martin Traxl präsentierten ORF-Kulturvormittags bringt „Die Kulturwoche“ (10.35 Uhr) Berichte und Tipps zum aktuellen kulturellen Geschehen.

„Entlang der Dordogne (2) – Die sanftgrünen Hügel des Bergerac“ (9.05 Uhr)

Im Herzen des Périgords erheben sich auf einem Felsplateau oberhalb der Dordogne die berühmten hängenden Gärten von Marqueyssac. Von hier aus begleitet der zweite Teil der Dokumentation den Weg des Flusses zum Westen. Entlang alter Handelsrouten erstrecken sich eindrucksvolle Burgen wie Castelnaud und Orte wie Sarlat und Les Eyzies, die im Mittelalter bzw. sogar schon in der Steinzeit von Bedeutung waren. Bevor die Dordogne im Zusammenfluss mit der Garonne in einem gewaltigen Mündungsdelta in den Atlantik fließt, durchquert sie die für den Weinbau bedeutende Stadt Bergerac.

„Sprechen Sie Wienerisch“ (9.50 Uhr)

Der Wiener Dialekt gehört zu Wien wie die Melange in die Kaffeehäuser. Viele Wiener/innen begreifen ihre Mundart allerdings weniger als einen Dialekt des Deutschen, sondern viel mehr als eigene Sprache, als Lebensstil, als Lebenseinstellung. Längst hat das Wienerische außerdem Einzug in die heimische Theatersprache, Musik und Schriftstellerei gehalten.
Doch wer spricht heute noch „schönes, richtiges“ Wienerisch? Gibt es noch die Kenner, die mit der Sprache besonders umgehen können und wollen? Was sind die Stärken des Wienerischen und was die Zukunft? Geht das Wienerische unter?
Musiker wie Ernst Molden oder der Texter und Musiker Richard Weihs mit seinen Mundartprogrammen am Gürteltreff Weinhaus Sittl, Gesangsrunden wie „Schule des Wienerlieds“ in der Quellenstraße im zehnten Bezirk oder der Dichter Gerhard Ruiss mit seinen Mundartgedichten – sie alle pflegen noch das Wienerische.

„Wiener Festwochen 2017 – Einblicke, Ausblicke, Visionen“ (10.15 Uhr)

Vom 12. Mai bis 18. Juni wird Wien wieder in einen kulturellen Ausnahmezustand versetzt. Der neue Intendant der Wiener Festwochen, Tomas Zierhofer-Kin, gibt Einblick in das diesjährige Festivalprogramm und stellt einige der wichtigsten und außergewöhnlichsten Produktionen seiner ersten Saison vor. Für ihn sind die Wiener Festwochen ein Fest für die Stadt: Es soll vorherrschende Denk- und Handlungsmuster infrage stellen, Potenziale freisetzen und Utopien produzieren. Sein Programm besinnt sich auf die historischen Ursprünge der Festwochen und setzt das Diskursive und Partizipative in Theater, Musik, bildender Kunst und Performance in den Mittelpunkt.
Gemeinsam mit Regisseurin Nina Dallos besucht Tomas Zierhofer-Kin die neuen Spielstätten des Festivals und spricht über seine Festwochen-Visionen – vom Performeum, dem temporären Museum für Performance, das von Bonaventure Soh Bejeng Ndikung kuratiert wird, von den aufblasbaren Hamams im Rahmen der Akademie des Verlernens, von „Hyperreality“, dem Festival für Clubkultur, bis hin zu den konventionelleren Produktionen, die unter anderem von Jonathan Meese oder Romeo Castellucci in Szene gesetzt werden.

Die ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) stellt alle Beiträge der „matinee“, für die entsprechende Lizenzrechte vorhanden sind, als Live-Stream und als Video-on-Demand bereit.

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