Erfolgreicher Schwerpunktauftakt: 638.000 sahen „Universum History“ mit Gerti Drassl als „Maria Theresia – Majestät und Mutter“

Fortsetzung mit „Maria Theresia: Eine Kaiserin gegen Preußens Friedrich“ am 5. Mai um 22.45 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Im 18. Jahrhundert ist Österreich eine Großmacht. Unter der jungen Maria Theresia – sie erreichte 1745 Wahl und Krönung ihres Gatten Franz I. Stephan zum römisch-deutschen Kaiser und wurde, obwohl nicht selbst gekrönt, fortan als Kaiserin bezeichnet – regieren die Habsburger weite Teile Europas. Eine Tatsache, die dem preußischen König Friedrich II. missfällt. Er strebt eine Vormachtstellung der Preußen in Europa an. Nach dem erfolgreichen Auftakt des ORF-Programmschwerpunkts (Details unter presse.ORF.at) zum 300. Geburtstag von Maria Theresia – die „Universum History“-Dokumentation mit Gerti Drassl als „Maria Theresia – Majestät und Mutter“ erreichte gestern, Dienstag, dem 2. Mai 2017, 638.000 Seherinnen und Seher bei 21 Prozent Marktanteil – beleuchtet „Universum History“ am Freitag, dem 5. Mai, um 22.45 Uhr in ORF 2 in „Maria Theresia: Eine Kaiserin gegen Preußens Friedrich“ die dramatische Rivalität der beiden Monarchen, die unterschiedlicher kaum sein konnten. Der Film von Annette Tewes zeigt deren Lebenswelt im 18. Jahrhundert und erzählt die Geschichte eines unerbittlichen Kampfes um die Vorherrschaft auf deutschem Boden.

16. Dezember 1740: An der Grenze zwischen Brandenburg und Schlesien passiert ein Überfall. Unangekündigt und vor allem ohne Kriegserklärung marschiert Friedrich II. – später bekannt als Friedrich der Große – in Schlesien, das zu Österreich gehört, ein. Für Maria Theresia, seit Kurzem neue Regentin der Habsburger, ist klar, dass es Friedrich nicht nur um Schlesien geht: Er will die Vorherrschaft auf deutschem Boden. Brandenburg-Preußen soll nun endlich eine Großmacht in Europa werden. Vier Jahre lang kämpft die Armee Maria Theresias gegen Friedrichs Truppen, der aber als Feldherr überragt. Maria Theresia muss sich vorerst geschlagen geben – doch sie will Schlesien noch lange nicht aufgeben.

Um das verlorene Gebiet zurückzugewinnen, verbündet sie sich 1756 mit Madame Pompadour, Mätresse des französischen Königs, und der russischen Zarin Elisabeth. Österreich erhebt sich gemeinsam mit Frankreich, Sachsen und Russland gegen Preußen, dem nur England zur Seite steht, um Schlesien zurückzuerobern. Es ist der Anfang eines siebenjährigen Krieges, der viele Todesopfer fordern wird – und an dessen Ende Friedrich II. nur durch einen glücklichen Zufall erneut einen Sieg davontragen kann.

1763 verliert Maria Theresia durch den Tod der Zarin Elisabeth ihren wichtigsten Bündnispartner Russland. Nachdem die Russen einen Friedensvertrag mit den Preußen schließen und Frankreich sich ebenfalls zurückzieht, muss auch Österreich sich beugen, um größeren Schaden für das Habsburgerreich abzuwenden. Europas Machtverhältnisse sind neu geordnet. Die Regentschaften von Maria Theresia und Friedrich dem Großen waren aber nicht nur Jahre des erbitterten Krieges, es war auch eine Zeit kultureller Blüte. Johann Sebastian Bach komponierte Musik für Friedrich, Lessing, Goethe und Schiller verfassten ihre zeitlosen Werke. Nicht nur politisch, auch kulturell und gesellschaftlich war die Zeit Maria Theresias und Friedrichs des Großen eine Zeit großer Umwälzungen.

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