Wechseljahre – welche Phasen gibt es?

Wenn Stimmungsschwankungen, Hitzewallungen und Nervosität vorherrschen, ist die Hormonumstellung schon in vollem Gang.

Wien (OTS) - Fast jede Frau im Alter von etwa 50 Jahren muss mit Wechseljahresbeschwerden rechnen. Bevor die Beschwerden einsetzen, befindet sich der Körper schon seit einiger Zeit in der hormonellen Umstellung. Drei Phasen verdeutlichen den natürlichen Prozess der Wechseljahre.

Die Prämenopause

In der Prämenopause sind bereits erste Anzeichen einer Zyklusveränderung sichtbar. Die Anzahl der Ovarialfollikel (Eibläschen), aus denen Eizellen reifen können, hat abgenommen. Jedes Mädchen kommt mit 300.000 Follikeln in den Eierstöcken zur Welt. In der Prämenopause sind nur noch etwa 25.000 Follikel nachweisbar.

Mit dem Beginn der Prämenopause nimmt die Funktion der Eierstöcke kontinuierlich ab. Da nur eine geringere Anzahl an Follikeln in den Eierstöcken heranreift, sinkt der Östrogenspiegel. Das Gehirn reagiert mit einer verstärkten Hormonproduktion (FSH: Follikelstimulierendes Hormon), diese führt allerdings nicht zu einem weiteren Heranreifen zusätzlicher Follikel. Es kommt immer seltener zu einem Eisprung. Die Fruchtbarkeit kann somit ab dem 40. Lebensjahr stark vermindert sein.

Die Perimenopaus

Die Perimenopause wird anhand der Zykluslänge bestimmt: Die Funktion der Eierstöcke ist in dieser Phase sehr stark verringert, sodass die Regelblutung 60 Tage in Folge oder länger aussetzen kann. Solche Zyklusunregelmäßigkeiten treten auf, bis die Regelblutung dauerhaft ausbleibt. Die letzte Monatsblutung, die Menopause, haben Frauen um das 50. Lebensjahr herum.

Die Postmenopause

In der Phase der Postmenopause erreicht die Produktion weiblicher Sexualhormone den niedrigsten Wert. Im Verlauf der Wechseljahre führt die Abnahme der Hormonproduktion zu verschiedenen Wechseljahresbeschwerden.

Quellen: ratiopharm

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